Ermittlungen laufen weiter

Totes Kleinkind in Wohnung: Polizei geht von einem Unfall aus

Ein Kleinkind ist am Montag in einer Wohnung am Twistringer Bahnhof tot aufgefunden worden. Die Polizei sperrte das Gebiet ab. Am Dienstag wurden erste Details bekannt.

Update, 14. Dezember, 19.10 Uhr: Twistringen – Ein eineinhalbjähriger Junge ist am Montag in einer Wohnung am Twistringer Bahnhof zu Tode gekommen. Die Ermittler gehen von einem tragischen Unglücksfall aus. Doch der genaue Hergang ist immer noch unklar: „Die Hintergründe und Umstände, wie es zum Tod gekommen ist, werden indes weiter ermittelt“, so Polizei und Staatsanwaltschaft in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Sie betonen ausdrücklich, dass es derzeit keinerlei Anhaltspunkte für ein vorsätzliches Tötungsdelikt gebe.

Nachricht vom toten Jungen verbreitet sich in Twistringen wie ein Lauffeuer

Doch eine solche Tat konnte die Polizei zunächst nicht ausschließen. Deshalb war der Bereich rund um den Twistringer Bahnhof am Montag weiträumig abgesperrt worden – für einen Großeinsatz der Spurensicherung, der mehrere Stunden dauerte.

Am Tag nach dem Fund der Kinderleiche standen einige Kerzen vor dem Wohnungseingang in Twistringen.

In der Stadt Twistringen verbreitete sich die Nachricht von den Ermittlungen der Polizei wie ein Lauffeuer. Schon am Abend glaubten Bürger Hinweise darauf zu haben, dass ein Kind zu Tode gekommen und möglicherweise erstickt sei.

Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen

Das Unglück hatte sich am Montagnachmittag zugetragen. Unbestätigten Informationen zufolge hatte ein Passant noch versucht, das Kleinkind zu reanimieren. Doch jede Hilfe kam zu spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Am Montag sperrten Einsatzkräfte Bereiche rund um den Bahnhof Twistringen an.

Staatsanwaltschaft und Polizei hatten am Montag bewusst keine Angaben zum Grund der Ermittlungen gemacht und am Dienstag über den Todesfall sowie die Obduktion des Kindes berichtet. Nach dem Ergebnis sei von einem tragischen Unfallgeschehen auszugehen. „Nähere Angaben zu den Einzelheiten können derzeit nicht gemacht werden“, so Thomas Gissing als Pressesprecher der Polizeiinspektion Diepholz in der abschließenden Mitteilung. sdl

Originaltext: Twistringen – In einer gemeinsamen Pressemitteilung berichteten die Polizeiinspektion Diepholz und die Staatsanwaltschaft Verden am Dienstag vom Fund eines toten eineinhalb Jahre altes Kindes in Twistringen. Ein Fremdverschulden könne nicht ausgeschlossen werden, weshalb es umfassende Ermittlungen gebe, hieß es in der Meldung. Am Nachmittag ergänzte Polizeisprecher Thomas Gissing: „Es gibt derzeit keinerlei Anhaltspunkte für ein vorsätzliches Tötungsdelikt.“

Wegen des Ergebnisses der Obduktion sei mittlerweile von einem tragischen Unfallgeschehen auszugehen, berichtete der Sprecher. Die Hintergründe und Umstände, wie es zum Tod gekommen ist, werden indes weiter ermittelt. Nähere Angaben zu den Einzelheiten könnten am Dienstagnachmittag noch nicht gemacht werden.

Am Dienstagvormittag hatte es bereits geheißen, das Kind sei schon obduziert worden, die Rechtsmedizin habe jedoch noch keinen abschließenden Bericht vorgelegt. Zur Spurensuche waren am Montag Bahnhofsgebäude und -vorplatz in Twistringen mehrere Stunden lang gesperrt. Der Bahnverkehr wurde dadurch nicht beeinträchtigt. Reisende wurden am Einsatzort vorbeigeführt.

Rubriklistenbild: © Christian Butt

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