Wenn die Sicherung rausfliegt

Schwimmpark-Förderkreis und Sponsoren wollen die Elektrik erneuern

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Die Elektrik im Pumpenhaus ist ein Sanierungsfall, verdeutlichen Peter Dünzelmann und Manfred Lauterbach (r.).

Twistringen - Von Theo Wilke. Der Blick in den angerosteten und etwa 45 Jahre alten Schaltkasten im Pumpenhaus des Twistringer Schwimmparks zeigt ganz deutlich: Die Elektrik ist ein Sanierungsfall. Der Blechkasten ist völlig überaltert und nach heutigen Maßstäben nicht mehr betriebssicher. Die Stromausfälle häufen sich seit Jahren. Sobald eine der alten Schraubsicherungen herausfliegt, ist der Badebetrieb größtenteils lahmgelegt.

Der Förderkreis des Freibads am Steller Moor hat sich entschlossen, die Modernisierung unbedingt in diesem Jahr zu ermöglichen und finanziell zu stemmen – mit Hilfe von Sponsoren.

Förderkreis-Vorsitzender Peter Dünzelmann ist überzeugt, dass die Erneuerung in diesem Jahr klappt: „Wir müssten das hinkriegen. Wir trauen uns das zu.“ Im Auftrag der Stadt seien die Kosten zunächst auf etwa 100.000 Euro veranschlagt worden. „Wir denken, wir schaffen das günstiger.“

Mit heimischen Fachfirmen habe man über dieses dringende Problem bereits gesprochen. Mit der Stadt Twistringen werden demnächst die Einzelheiten geklärt. Auch die entscheidende Frage, ob das Projekt noch bis zum Beginn der neuen Badesaison Ende April/Anfang Mai umgesetzt werden kann. Wenn nicht, dann aber sofort nach der Badesaison im Herbst.

„Die Firma Vetterkind hat uns bereits zugesagt, den Schaltkasten zu sponsern“, freuen sich Peter Dünzelmann und Manfred Lauterbach, Fachangestellter für Bäderbetriebe bei der Stadt. Es würden aber auch in diesem Jahr weitere Spender gesucht, die den Förderkreis mit seinen rund 160  Mitgliedern unterstützen.

Das Unternehmen Gemüse Meyer wird sich laut Dünzelmann erneut im Pumpenhaus beteiligen, wie schon so oft in der Vergangenheit. Mitarbeiter Benno Diephaus kenne die Schwimmbadtechnik wie kein anderer. Er habe auch für die Zukunft seine Unterstützung zugesagt.

Ab 2019 stehen vordringlich die Erneuerung der Schwimmbadtechnik und des Pumpensystems auf der Sanierungsliste. Dazu haben Experten im Auftrag der Stadt im vergangenen Jahr schon Kosten von mehreren 100.000 Euro errechnet. Da hat der Ratsbauauschuss erstmal schlucken müssen (wir berichteten).

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