Rekorde bei Teilnehmer- und Besucherzahlen

Twistringen fest in BMW-Hand

Vom Klassiker bis zum vollendeten Tuning-Modell gab es am Wochenende in Twistringen alles rund um BMW zu sehen. - Fotos: Nölker

Twistringen - Von Sabine Nölker. Rekorde sind dazu da, um gebrochen zu werden. Wenn dies gleich mehrfach geschieht, wie am Wochenende beim 3. Twistringer BMW-Treffen, können die Veranstalter mehr als stolz sein. 314 gemeldete BMW´s, weit über 1000 Besucher alleine am Sonnabend und Teilnehmer aus der Nähe von Dresden und Nürnberg sowie ein großes Rahmenprogramm stellten gleich vier Rekorde ein.

„Wir sind überwältigt“, strahlt Heiko Reska vom BMW Team Twistern. Gleichzeitig kamen bei der großen Auktion gut 700 Euro für das Kinderhospiz Löwenherz zusammen. Bereits am Freitag reisten mehr Teilnehmer an als in den Vorjahren. „Rund 40 BMWs bauten sich im Laufe des Nachmittags auf und sicherten sich die Plätze“, freut sich Dennis Reska. Am Abend war die Fete dementsprechend gut besucht. 

Helfer, Organisatoren und Teilnehmer feierten bis in die Nacht hinein. Ab acht Uhr am Sonnabendmorgen zog eine wahre BMW-Kolonne Richtung Festplatz an der Lindenstraße. Raritäten, Neuheiten, Cabrios und Coupes standen an der Anmeldung Schlange. Das BMW Team Twistern überreichte jedem fünften Ankömmling eine Flasche Sekt, am Ende waren es 62. „Damit haben wir nicht gerechnet“, freut sich Ulrike Reska.

Die Teilnehmer ließen die Besucher auch schon mal unter die Haube ihrer Lebens-Gefährte schauen.

Die Autos blitzten in der Sonne, die Interessierten pilgerten über den Platz, und die Kinder genossen die Hüpfburg, das Planschbecken sowie die kühlen und süßen Leckereien. Fachgespräche, stolzes Präsentieren und erstaunte Blicke, so kann man wohl die Aktionen auf dem Platz am besten beschreiben.

Dass BMW-Fahrer ein großes Herz für Kinder haben, bewies die anschießende Versteigerung zu Gunsten des Kinderhospiz Löwenherz in Syke. Auktionator Heiko Reska und sein Assistent Atze Hoffmann priesen die Sponsorengeschenke vom Badetuch bis zum Spoiler und Basketballkorb an, und die Leute boten und steckten fleißig ihr Geld in die Sammeldose. „Wie viel am Ende herausgekommen ist, erfahren wir erst am 17. September bei der Übergabe anlässlich des Tag der offen Tür des Hospiz“, so Ulrike Reska. Denn die Spendenbox wurde auch noch nach der Versteigerung gefüllt. Aber sie schätzte, dass „es mehr als 700 Euro sind“.

Und während die einen fleißig boten, machten sich die vier Teams à zwei Wertungsrichter auf den Weg, um die Fahrzeuge zu bewerten. Leicht hatten sie es dabei nicht: Die Steigerung von 70 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr machte sich bemerkbar. „Aber am Ende haben wir die Zeitpläne eingehalten“, so die Organisatoren.

3. BMW-Treffen in Twistringen

Denn für viele galt es, die Heimreise anzutreten, lagen die Anfahrtswege teilweise doch bei über 500 Kilometer. „Ich glaube, im nächsten Jahr müssen wir anbauen“, so Reska. Denn der Platz reichte an diesem Wochenende gerade eben aus.

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