Stadt und GUT starten Gegeninitiative

14 Tage Schonfrist für Dauerparker

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Start zur neuen Parkraumbewirtschaftung in Twistringen (v.l.): Sandra Plottke, Christian Wiese, Bettina Schwarze, Bianca Brunkhorst und Britta Weymann.

Twistringen - Von Theo Wilke. Drei Jahre lang gab es in Twistringen keine Parkraumbewirtschaftung mehr. Gestern haben die Gemeinschaft der Unternehmen (GUT) und die Stadtverwaltung ihre Initiative gegen Langzeitparker im Zentrum gestartet. 14 Tage läuft die Schonfrist, danach werden wieder „Knöllchen“ verteilt und die Falschparker zur Kasse gebeten.

„Wir sind froh, dass es wieder losgeht“, meint Geschäftsfrau Britta Weymann von der GUT. Mit ihren Kolleginnen Bianca Brunkhorst und Bettina Schwarze hat sie am Donnerstag schon viele von zunächst 500 neu angefertigten Parkscheiben verteilt. Auf der Rückseite steht: „Besser parken – gut einkaufen!“

Seit Donnerstag wird Parken überwacht

Nach dem Ratsbeschluss vom Frühjahr 2017 für eine neue Parkraumbewirtschaftung ist die städtische Überwachung und Kontrolle des ruhenden Verkehrs in der Innenstadt jetzt wieder in Kraft. GUT-Vorstandssprecher Christian Wiese: „Wir wollen die Parksituation an den neuralgischen Punkten im Zentrum entschärfen. Damit tagsüber wieder mehr Kurzzeitparkplätze zur Verfügung stehen.“ Dies sei auch im Sinne der Geschäftsleute. Die Neuerung betrifft vor allem den Centralplatz, den Parkplatz am Markt sowie die Bahnhofstraße und weitere Straßenabschnitte im Umfeld.

Fachbereichsleiter Carsten Werft informiert im Beisein von Bürgermeister-Vertreter Horst Wiesch darüber, dass die Computer-Software im Rathaus inzwischen erneuert und die Mitarbeiter eingewiesen worden sind. Autodaten und verkehrswidriges Verhalten würden über ein Smartphone sofort ins Rathaus geschickt.

Sandra Plottke werde, wie in der Vergangenheit, für die Überwachung des ruhenden Verkehrs zuständig sein, so Werft. Plottke selbst erklärt, in den kommenden zwei Wochen achte sie darauf, ob eine Parkscheibe im Auto liege oder auch die Parkzeit überschritten sei. Bei Verstößen verteilt die städtische Vollzugsbeamtin jeweils eine Parkscheibe mit dem schriftlichen Hinweis, dass die Ordnungswidrigkeit noch nicht geahndet werde.

Nach den 14 Tagen gibt es „Knöllchen“ ab zehn Euro aufwärts. Wer einen Behindertenparkplatz unerlaubt nutzt, zahlt sogar 35 Euro.

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