Ein Stück gelebte Tradition

Tag der Regionen: Twistringen von Anfang an dabei

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Sie freuen sich schon auf den Tag der Regionen. Von links: Günter Helms (Dorfmuseum Ridderade), Heinrich Brinkmann (Strohmuseum), Diakon Bernhard Sauer, Silke Perrin (Strohmuseum) und Heike Harms (Stadt Twistringen).

Twistringen - Von Michael Walter. Darauf ist Heike Harms durchaus ein bisschen stolz: Seit 2002 gibt es bundesweit den Tag der Regionen, und von Anfang an ist Twistringen immer dabei gewesen. Auch jetzt wieder. Und daher hat Harms bis zum 1. Oktober noch alle Hände voll zu tun. Denn sie ist die Schnittstelle zwischen der Twistringer Stadtverwaltung und den Veranstaltern.

Fünf Angebote gibt es im Stadtgebiet. Ein bisschen weniger als Harms gerne gehabt hätte. „Wir mussten das Programm leider etwas abspecken“, erklärt sie und zählt auf: „Es sind diesmal keine Direktvermarkter dabei. Der Garten Bellersen ist nicht geöffnet, weil die Familie das dieses Jahr zeitlich nicht hinkriegt. Und Annes Bauerngarten-Café hat zum 1. September die Bewirtschaftung eingestellt.“

Dafür hat in Borwede das Klönstuuv-Café geöffnet: Ab 12 Uhr gibt es dort Kürbiscremesuppe, Zwiebelkuchen, Kaffee und Kuchen.

Heidrun Brinkmann-Beuke bietet im Gartencafé Scharrendorf praktisch die Fortsetzung dazu: Von 14 bis 18 Uhr können die Besucher dort leckere Torten probieren.

Strohmuseum hat geöffnet

Das ist auch das Zeitfenster, in dem Günter Helms das Dorfmuseum in Ridderade öffnet. Dort können die Besucher sehen, womit die Menschen auf dem Dorf früher im Haushalt, auf dem Feld und im Handwerk gearbeitet haben. „Man wundert sich, wie interessant das ist“, macht Helms Lust auf einen Besuch. Und wer mag, kann sich von ihm auch durch das Haus führen lassen. Feste Zeiten gibt es dafür nicht. „Ich bin ja da“, sagt Helms. „Einfach fragen!“

Das Strohmuseum hat am Tag der Regionen von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet. „Um 15 Uhr beginnt eine offene Führung“, sagt Veranstaltungsplanerin Silke Perrin. „Es gibt Vorführungen an den alten Hut-Nähmaschinen. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind nicht erforderlich.“ Und zwischendurch können die Besucher auf der Museumsdiele Kaffee und Kuchen genießen.

Hoch hinaus können die Twistringer in der St.-Anna-Kirche: Dort beginnt um 15 Uhr eine Turmbesichtigung. Küster Stephan Hillmann führt über 124 Stufen bis über das Kuppelgewölbe und das Werk der Turmuhr. Ob es noch höher geht, hängt laut Diakon Bernhard Sauer nicht zuletzt von den Teilnehmern selbst ab. „Die Luke zum obersten Boden ist doch recht eng. Man hat aber auch von etwas weiter unterhalb einen schönen Blick über die Innenstadt.“

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