Strohmuseum öffnet am 2. August seine Türen

Neue Strohprodukte warten auf die Gäste.
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Neue Strohprodukte warten auf die Gäste.

Twistringen – Lange wurde intensiv an einem corona-konformen Konzept zur Wiedereröffnung des Museumsbetriebes gefeilt, jetzt endlich ist es soweit: Ab Sonntag, 2. August, haben nun Spontanausflügler und Einzelbesucher die Möglichkeit, das Twistringer Museumskleinod am Kapellenweg 2 zu besuchen. Ebenso die Fossilienschau des Heimat- und Bürgervereins im OG des Gebäudes. Beides zunächst an den Sonntagen von 14 bis 17.30 Uhr, schreibt Silke Perin vom Tourismus und Stadtmarketing.

Die Ehrenamtlichen des Vereins Museum der Strohverarbeitung seien voller Vorfreude auf die Öffnung. „Unseren Aktiven fehlt der Trubel mit den Besuchern sehr“, so Heike Paul, Leiterin der Nähstube des Museumsvereins. „Es ist schön, dass auch wir nun aus dem Dornröschenschlaf wieder erwachen können.“ Das Nähstubenteam ist schon seit ein paar Wochen wieder aktiv, natürlich unter strikten Hygienevorgaben. Die engagierten Näherinnen haben die Zeit des ruhenden Betriebes als kreative Schaffensphase genutzt und sich diversen, ausgefallenen Gestaltungsideen für weitere Strohprodukte gewidmet. „Dafür bleibt uns in den Sommermonaten sonst bei der Menge an Besuchern überhaupt keine Zeit,“ merkt Paul an. „Das Lager mit den Standardartikeln war kurz vor Corona schon sehr gut gefüllt. Schließlich hatten sich Anfang des Jahres bereits weit mehr als 1500 Gäste vorangemeldet.“

Zusätzlich zu den Sonntagen im Monat wird es vorrübergehend auch die Möglichkeit geben, zu den Bürozeiten dienstags und donnerstags von 9 bis 11.30 Uhr Strohprodukte im Museumsshop zu kaufen. Der Erwerb der Hüte und Dekorationsartikel ist beim Verlassen des Museums durch den Laden möglich.

Natürlich gelten beim Einkauf wie auch beim Besuch die Corona-Vorschriftsmaßnahmen. So hat das Museumsteam unter anderem Hinweistafeln und Spender mit Desinfektionsmitteln im Museum aufgestellt, Abstandsmarkierungen aufgeklebt, den einzuhaltenden Laufweg durch die Ausstellung im Einbahnstraßensystem markiert und einen voneinander getrennten Ein- und Ausgangsbereich in das Strohmuseum geschaffen.

Alle Gäste sind zur Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften angehalten: „Besucher tragen bitte einen Mund-Nasen-Schutz, müssen die Abstände von 1,50 Meter zueinander beachten, es soll keine Gruppenbildung außer unter Familienangehörigen geben,“ sagt Heinrich Brinkmann, Vorstandsvorsitzender des Museumsvereins. Auch die Besucherdatenerfassung wird genauestens mit vorbereiteten Formularen dokumentiert.

Mehr Infos gibt es unter www.strohmuseum.de sowie unter 04243/4492 zu den Büro-Öffnungszeiten.

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