Sternsinger ziehen von Haus zu Haus

Gut gelaunt ziehen die Kinder aus der Kirche aus, um den Segen zu den Menschen zu bringen. Foto: Sabine Nölker

Twistringen – Viel Lob gab es für die Sternsinger am Samstagnachmittag während der Aussendungsfeier von Pastor Joachim Kieslich. „Liebe Sternsinger, ihr füllt eine ganze Kirche, es sieht einfach fantastisch aus.“ Gleichzeitig dankte er allen, die seit Wochen und Monaten die Sternsingeraktion vorbereitet hatten.

„Christus Mansionem Benedicat - Christus segne dieses Haus“ lautet der Segensspruch, den die Gruppenleiter an die Türen der Häuser schreiben. „Aber ihr bringt nicht nur den Segen in die Häuser, sondern seit Botschafter des Friedens“, erinnerte Jan Kortkamp während der Aussendungsfeier. Denn das Motto der inzwischen 62. Aktion Dreikönigssingen laute in diesem Jahr „Frieden! Im Libanon und weltweit“.

Die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder gibt es auch seit Jahrzehnten in Twistringen. So ist es kein Wunder, dass manche der Mädchen und Jungen erklären, dass es bereits Tradition sei, beim Sternsingen mitzumachen, denn auch die Großeltern, Mama und Papa, Tante und Onkel sowie Cousinen und Cousins hätten schon mitgemacht.

Dass es diese Aktion überhaupt gibt, ist dem Vorbereitungsteam zu verdanken. Anke Lührsen, Anne Döpkens, Christian Löchte, Jan Kortkamp und Sebastian Rickers haben die etwa 210 Kinder auf dieses Wochenende gut vorbereitet. „Es sind 43 Gruppen, die sich auf den Weg gemacht haben“, so Lührsen. „Darunter sehr viele junge Sternsinger – so viele wie nie zuvor.“ Für die kleinen Füße gar nicht so einfach, denn sie besuchen zwischen 40 und 45 Häuser. Sie singen, tragen ihre Verse vor und bitten um Spenden. Als Dank erhalten sie Süßes und manchmal auch etwas Geld.

Am Samstag waren Caspar, Melchior und Balthasar bis 19 Uhr unterwegs. Der Sonntagmorgen begann mit einem Familiengottesdienst, bevor es um 14 Uhr ans Schminken ging. Dann waren die Ortschaften an der Reihe. Eine Gruppe besuchte am Sonntag um 10 Uhr den Gottesdienst der evangelischen Kirche. Am Sonntagabend wurden alle mit einem Pizzaessen belohnt. Am heutigen Montag besuchen einige Gruppen noch das Rathaus, die Banken, die Kindergärten, die Caritas sowie zwei Tagespflegen. „Und auch der Krippe auf dem Centralplatz statten wir einen Besuch ab“, so Lührsen. Am Ende folgt das Auszählen der Spenden.

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