Steller Schnullerbaum erleichtert Eltern und Kindern die Entwöhnungsphase

Abschied vom Trostspender

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Um den Schnullerbaum auf dem Steller Spielplatz am Dorfgemeinschaftshaus ist es ruhig geworden.

Stelle - Es ist ruhig geworden um den Schnullerbaum auf dem Spielplatz am Steller Dorfgemeinschaftshaus. Neugierige Besucher zählen zurzeit sechs Nuckel, die an bunten Bändern im Frühlingswind wehen. Darüber wacht die Steller Schnullerfee.

„Es könnten gerne mal ein paar mehr sein“, wünscht sich Mary Putjenter, Vorsitzende des Schießsport- und Heimatvereins. „Unser Schnullerbaum möchte Kleinkindern helfen, die Trennung vom geliebten Nuckel oder Schnuller leichter zu machen“, erklärt Mary Putjenter. Der Baum könne Tröster und Freund fürs Leben werden, ist auch unter dem Baum auf einer Tafel nachzulesen.

Die fünfjährige Lea durfte im Oktober 2013 als erste ihren Schnuller am Steller Spielplatz an den Baum hängen.

Mit dem Hinweis spricht die Schnullerfee des Steller Schießsport-und Heimatvereins nicht nur Eltern aus dem Dorf an, sondern aus allen umliegenden Ortschaften. Und an die Kinder gerichtet, die sich ungern von ihrem Nuckel trennen: „Ihr könnt den Schnuller jederzeit besuchen, dann fällt euch der Abschied auch nicht so schwer.“ Im Oktober 2013 war dieser Schnullerbaum laut Putjenter „als wohl einzigartiger im Landkreis“ gleichzeitig mit den neuen Spielgeräten am Steller Göpel eingeweiht worden. Damals befand sich Stelle in guter Gesellschaft mit Osnabrück, Bremen, Oldenburg und weiteren deutschen Kommunen.

Die Idee dazu hatte Andrea Gevers, den ersten Schnullerbaum gab es ursprünglich in Dänemark. Im Internet war sie darauf gestoßen und hatte gedacht, dass das eine Möglichkeit wäre. Die Entwöhnung ihrer damals fünfjährigen Tochter Lea hatte Gevers nämlich Probleme bereitet. Eine Lösung musste her. Lea durfte dann bei der Einweihung als erste ihren Schnuller an den Baum hängen. Ihr Kommentar: „Es ist gar nicht schlimm.“

Inzwischen wartet die Schnullerfee am Rande des Spielplatzes auf weitere Kinder und Eltern, wenn es Zeit ist, Abschied von der Einschlafhilfe oder dem Tröster zu nehmen.

Außerdem lädt der Spielplatz zum Verweilen ein. Schaukel, Rutsche, Hängebrücke und Kletterwände bieten jede Menge Spaß und Abwechslung.

tw

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