Startschuss für Umbau des bisherigen Domizils zum neuen Zentrum der Pfarrei St. Anna

Pfarrbüro zieht ins ehemalige Küsterhaus ein

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Pfarrsekretärin Lilianne Grabietz richtet das Übergangsbüro der St.-Anna-Kirchengemeinde ein.

Twistringen - Von Theo Wilke. Der Startschuss für den aufwändigsten Bauabschnitt zur Neuordnung der katholischen Immobilien in Twistringen ist am Dienstag mit dem Umzug des Pfarrbüros der St.-Anna-Gemeinde in das bereits renovierte ehemalige Küsterhaus gefallen. Am Freitag, 3. Juli, ist eine Abschiedsandacht am alten Pfarrhaus vor Beginn der Bauphase zum neuen Pfarrzentrum geplant.

„Bis Mittwoch lief auch noch der normale Bürobetrieb, neben dem ganzen Umzug“, sagt Pfarrsekretärin Lilianne Grabietz und packt Ordner aus im Übergangsbüro. Später zieht dort der Eine-Welt-Laden ein. Im Flur des ehemaligen Küsterhauses warten noch zahlreiche gefüllte Umzugskartons auf die fleißigen Helfer, Handwerker haben noch zu tun, an der Außenwand gibt es noch kleine Baugruben.

Lilianne Grabietz hofft, dass in der kommenden Woche wieder „normal“ gearbeitet werden kann. Die Pfarrsekretärin nimmt die zusätzlichen Mühen mit Humor. Grabietz arbeitet bereits seit 1997 für die katholische Pfarrgemeinde und inzwischen für ihren dritten Chef, Pfarrer Arnold Kuiter. Seine Vorgänger: Friedhelm Fuest und Reinhard Molitor.

Zu Zeiten Monsignore Reinhard Molitors hatte es schon Überlegungen zum Umbau und zur effektiveren Nutzung der Immobilien gegeben. Eine Sanierung des Pfarrzentrums hatte das Bistum Osnabrück seinerzeit abgelehnt. Mehr als 600000 Euro hätten investiert werden müssen. Die Heizungsanlage verschlingt im Jahr mehr als 6000 Euro.

Im Juli vergangenen Jahres hatten Pfarrer Arnold Kuiter und Robert Halves vom Pfarrgemeinderat die Umbaupläne für die zukünftige „Insellösung“ an der St..-Anna-Kirche öffentlich vorgestellt. Der Pfarrer und der Kaplan Jan Witte sind bereits ins neue Pfarrhaus (ehemals Sozialstation) eingezogen. Im ehemaligen Küsterhaus an der Steller Straße 2 befinden sich Kirchenrendantur (zukünftig getrennt vom Pfarrbüro), der Eine-Welt-Laden und Diakon Bernhard Sauer. Außerdem gibt es einen Gruppenraum mit Teeküche im Erdgeschoss sowie eine Gästewohnung und das Archiv der Rendantur im Obergeschoss.

Wenn das alte Pfarrhaus komplett geräumt ist, beginnen Sanierung und Ausbau des zukünftigen Pfarrzentrums, dessen ortsbildprägende Fassade erhalten wird. Unter anderem muss das Dach neu eingedeckt werden.

Neuer Saal

mit Glasfront

Geplant ist linksseitig ein großes, lichtdurchflutetes Foyer bis zum Dach, dahinter das neue Pfarrbüro, rechts Fahrstuhl, Küche, Sanitäranlagen und ein etwa 160 Quadratmeter großer Pfarrsaal mit Glasfassade zum Garten. Im oberen Stockwerk sind ein Kolpingraum, zwei Gruppenräume, der Merlin-Jugendbereich sowie Dekanatsjugendraum und eine weitere Küche vorgesehen.

Rund 2,2 Millionen Euro investieren Bistum Osnabrück (finanziert 1,7 Millionen) und Pfarrgemeinde St. Anna in die Sanierung, Modernisierung und Neuordnung des Gebäudebestandes. Das Kircheninsel-Projekt wird voraussichtlich bis Ende 2016 oder Anfang 2017 abgeschlossen sein.

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