Baugesellschaft investiert an der Bahnhofstraße

Stadtvilla belebt Twistringer Geschäftsmeile

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Die neue Stadtvilla an der Bahnhofstraße. 

Twistringen - Von Theo Wilke. Zurück zum Ursprung, vom Markt an die Bahnhofstraße: Die Oldenburgische Landesbank (OLB) stellt heute ihre moderne Filiale im Erdgeschoss der neuen Stadtvilla der Öffentlichkeit vor. Das im März gestartete Projekt der Twistringer Baugesellschaft wird Ende Februar abgeschlossen. Das Wohn- und Geschäftshaus verfügt über insgesamt sieben Wohnungen.

Mehr als eine Million Euro investiere die Baugesellschaft in die Stadtvilla, so Geschäftsführer Marcel Tegge aus Scharrendorf auf Nachfrage. Größtenteils seien die Wohnungen vermietet. Man suche aber noch ein paar Investoren. Von der Planung bis zum Bau der Villa sind laut Tegge örtliche und regionale Firmen beteiligt worden.

In der neuen OLB-Filiale (v.l.): Lorenz Hofhaus, Sarah Vossel, Albert Rasche und Christian Brünjes.

Der erste Mieter ist bereits eingezogen. Die seit 1960 in Twistringen ansässige OLB – bis 1989 an der Bahnhofstraße – hatte zuletzt am Marktplatz mehr Raum als nötig. „Wir haben schon länger einen Standortwechsel überlegt“, erklärt Lorenz Hofhaus, Mitglied der OLB-Geschäftsleitung für die Region Osnabrück/Diepholz. Christian Brünjes, Filialleiter für Sulingen und Twistringen ergänzt: Vor eineinhalb Jahren sei von der Baugesellschaft die Idee für die Stadtvilla gekommen. Hofhaus: „Dies haben wir als echte Chance gesehen, uns neu aufzustellen.“ Gleichzeitig sei es ein Beitrag zur Belebung der Bahnhofstraße – ganz im Sinne von Rat und Verwaltung der Stadt.

Heute von 8.30 bis 16 Uhr ist Gelegenheit, die neuen Räume der OLB anzuschauen und mit dem Team zu sprechen, mit Senior-Kundenbetreuer Albert Rasche aus Stelle und der frischgebackenen Bankkauffrau Sarah Vossel aus Syke sowie Filialeiter Brünjes. Zukunftsorientiert, hell, freundlich und auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sei das neue Domizil. „Bank fühlt sich heute anders an“, so Hofhaus und zeigt auf den Eingangsbereich mit den Automaten. Da ließen sich im Grunde alle Geschäfte erledigen. Bei Problemen stünden die Mitarbeiter natürlich zur Verfügung.

Albert Rasche, bis März noch in Wagenfeld und dann wieder am Marktplatz: „Nun sind wir fast zum Ursprung zurückgekehrt. Gegenüber im Haus der Bäckerei war 1960 unsere erste Filiale.“

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