Ratsausschuss: Sanierung und 7,5 Tonnen-Test auf Konrad-Adenauer-Straße

Stadt Twistringen kauft Wildeshauser Drehleiter

Bald in Twistringen im Einsatz: die Wildeshauser Drehleiter.

Twistringen - Von Theo Wilke. Einen Drehleiter-Ersatz für ihren „wirtschaftlichen Totalschaden“ haben Stadt und Feuerwehr Twistringen gefunden: Für 9 .200  Euro kauft die Kommune die von der Stadt Wildeshausen außer Dienst gestellte Drehleiter. Dies hat Stadtbrandmeister Heinrich Meyer-Hanschen am Dienstagabend auf Anfrage im Ratsausschuss für Bau, Ordnung, Feuerwehr und Umwelt mitgeteilt.

Die bisherige Drehleiter (Baujahr 1993) ist nicht mehr einsetzbar aufgrund hydraulischer Probleme sowie eines Lecks und elektronischer Fehler. Wie bereits berichtet, hatte sich Twistringen um die Drehleiter aus Wildeshausen beworben. Seit etwa Mitte Dezember nutzt die Feuerwehr ein Mietfahrzeug für etwa 125 Euro am Tag.

Das Wildeshauser Fahrzeug ist mehr als 25 Jahre alt. Es war unter anderem in Bremen und Hannover im Einsatz, bevor die Wildeshauser kauften.

Zum nächsten Thema: Der Ratsfachausschuss hat am Dienstag mit sechs Ja- und drei Neinstimmen empfohlen, die Konrad-Adenauer-Straße von der B 51 bis zur Kampstraße in diesem Jahr zu sanieren – in Dünnschicht-Kalteinbauweise. Das heißt: Nach dem Auftragen der Asphaltschicht ist die Straße kurz darauf schon wieder befahrbar. Außerdem soll es nicht nach Verwaltungsvorschlag bei einer 7,5-Tonnenbegrenzung in den Nachtstunden bleiben. Der Ausschuss stimmte für eine Rund-um-die-Uhr-Begrenzung, testweise für ein Jahr. Danach folgt ein Erfahrungsaustausch.

20. 000 Euro zusätzlich nach Sturmschäden

Dagegen äußerte sich vehement Fritz Schütte (CDU). Bekanntlich fürchten die Mörsener, dass sich in Zukunft noch mehr Schwerlastverkehr durch das Dorf quält.

Fachbereichsleiter Carsten Werft gab wiederholt zu bedenken, dass die Konrad-Adenauer-Straße im Flächennutzungsplan sowie im Verkehrsentwicklungskonzept der Stadt als „verkehrswichtige innerörtliche Straße“ eingestuft sei. Ein Ausschluss von Schwerlast- und landwirtschaftlichem Verkehr würden dem widersprechen.

Ob das Ausschussvotum durchgeht, entscheidet am Samstag der nichtöffentliche Verwaltungsausschuss (VA).

Abgelehnt hat der Bauausschuss bei einer Jastimme und acht Neinstimmen einen Antrag von Udo Helms (FWG) zur Grünanlagenpflege: Die Stadt solle nach dem Stürmen nur 10.000 Euro zusätzlich einplanen und die gleiche Summe den Ortschaften überlassen, damit sie selbst für die Beseitigung sorgen könnten.

Der Fachausschuss segnete die Verwaltungsvorlage ab: „Die Stürme im Juli und November 2017 haben zu erheblichen Schäden am Baumbestand geführt und die Stadt erheblich finanziell belastet.“ Im Haushalt 2018 werde der Ansatz um 20 000 Euro erhöht, um „mögliche Sturmschäden zu beseitigen und verstärkt eine Baumkontrolle durch Fremdfirmen durchführen zu können“.

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