Heike Harms: Schwimmpark eine Option

Stadt braucht Stellplätze für Wohnmobile

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Twistringen braucht dringend eigene Wohnmobilstellplätze. Unser Bild zeigt ein Beispiel aus Harpstedt am Freibad.

Twistringen - Von Theo Wilke. Der Markt für Wohnmobilisten wächst und wächst. In der Region gibt es zahlreiche Camping- und auch ausgewiesene Wohnmobilstellplätze. ,,Überall sind sie. In Twistringen gibt es weder noch“, betont Heike Harms von der Stadtverwaltung. 

In der Sitzung des Ratsausschusses für Stadtentwicklung und Wirtschaft hat die Vertreterin Twistringens im Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest sowie im Verbund „Wir in der Region“ (WiR) die Einrichtung von Wohnmobilplätzen gefordert.

Erfahrungsgemäß, so Harms weiter, würden Wohnmobilisten, wenn auch nur für ein paar Tage, Geld in der Stadt lassen. Im Landkreis Diepholz habe sich die Zahl der angemeldeten Wohnmobile in den Jahren von 2010 bis 2014 mehr als verdoppelt.

Die Nachbarkommune Harpstedt hält Stellplätze am Rosenfreibad vor, Wildeshausens Wohnmobilgelände liegt am Hallen- und Freibad im Krandel, ganz in der Nähe der Autobahn. Damit kann Twistringen zwar nicht mithalten, aber Wohnmobilisten nutzen häufig die B 51 als Verbindung nach Skandinavien oder in umgekehrter Richtung.

Ideen aus dem Ausschuss gefragt

Heike Harms macht klar: Twistringen brauche dringend einen Platz für Wohnmobile. Im Fachausschuss unter dem Vorsitz von Frank Hömer (CDU) war man sich gleich einig, dieses Thema 2018 anzupacken, um auch zu klären, ob der ideale Platz dafür in Twistringen vorhanden ist.

Eine Option, fügt Harms hinzu, sei der Schwimmpark in Stelle, mit sanitären Anlagen, aber nicht sehr zentrumsnah gelegen. Für solche Stellplätze gebe es Standards, eine Kommune müsse bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um Fördergelder zu erhalten. Gerne dürften auch Ideen aus dem Ausschuss kommen, meint Harms.

Innenstadtnah und kurze Wege

Idealerweise liege ein solches Areal innenstadtnah, vielleicht auch mit Wasser (Teich oder Bach). Auf jeden Fall, heißt es, müsste es kurze Wege für die Wohnmobilisten geben, auch zu touristischen Einrichtungen in Twistringen. Und ein oder zwei Stellplätze würden heutzutage nicht mehr ausreichen. Harms denkt eher an fünf oder sechs Plätze. Im Februar wird Michael Wenzel von WiR zu einem Info--Gespräch nach Twistringen kommen.

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