St.-Anna-Komödianten proben fleißig für die Premiere am 6. Februar

Karten für die Queen Quekenbüttel

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Die Truppe freut sich auf die Aufführungen: (hinten v.l.) Rita Beuke, Franka Bergmann, Doris Piening, Matthias Funke und Antje Gade sowie (vorne v.l) Anke Lührsen, Bernhard Beuke, Ilona Küpker und Edda Greve.

Twistringen - Von Sabine Nölker. „Du solltest dich nicht hinsetzen, das wäre unhöflich“, unterbricht Regisseurin Rita Beuke die Probe der St.-Anna-Komödianten. Die Premiere rückt immer näher, jetzt wird kräftig an den Details gefeilt, die Texte sitzen fast perfekt. „Lampenfieber gehört dazu“, sagt die Regisseurin. Und je größer das Chaos bei den Proben, desto weniger Fehler passieren bei den Aufführungen.

Seit vielen Jahren sorgen die St.-Anna-Komödianten mit ihren Theaterstücken für Kurzweil und Freude bei den Gästen. Die sechs Vorstellungen sind immer schnell ausverkauft. „Aber im Moment haben wir für alle Termine noch Karten“, sagt Antje Gade, die in ihrem Friseursalon den Vorverkauf übernommen hat und gemeinsam mit Jutta Brunkhorst für die Maske zuständig ist.

In diesem Jahr haben sich die Laienschauspieler für das Stück „Die Queen von Quekenbüttel“ aus der Feder von Konrad Hansen entschieden.

Dass sich die Komödianten in den vergangenen Jahren zu wahren Profis entwickelt haben, zeigt nicht nur das Bühnenbild, das bis ins kleinste Detail stimmig ist. Goldene Brokattapeten, Kronleuchter sowie erlesene Möbel bieten den idealen Hintergrund für eine tolle Geschichte. Auch die Mimik und Gestik, die bei den Proben immer wieder zu Lachanfällen bei den Darstellern führten, sind wohl überlegt.

Die „Queen von Quekenbüttel“ Hermine Kohrs, alias Ilona Küpker, ist die steinreiche Witwe eines Fabrikanten, die ihren Titel durch generöse Geldspenden erhalten hat. Die resolute und streitbare Witwe lebt mit Sohn Detlev (Bernhard Beuke) und ihrer Schwester Marlene (Anke Lührsen) unter einem Dach. Hermine möchte damit ihren 35-jährigen Sohn zum Bürgermeister machen. Sehr zum Ärger von Bürgermeisterin Antje (Edda Greve). Währenddessen hat Detlev, der sich am liebsten mit seinen Insekten beschäftigt, ein Auge auf die neue Pflegerin Dörte Heuer (Doris Piening) geworfen, die aber unter dem Niveau von Mama Hermine ist. Als dann auch noch der leibliche Vater (Matthias Funke) von Detlev unter falschem Namen als „Heilkünstler“ auf der Bühne erscheint, um seine Jugendliebe zurückzuerobern, kann nur die gutmütige Hermine mit ihrer Rettungsaktion für ein gutes Ende des Familiendramas sorgen. Eine weitere Rolle spielt Franka Bergmann als Frau Maienschein. Bei dem Bühnenbild unterstützte Joachim Wiese die Schauspieltruppe.

Vorstellungen sind am 6. Februar um 18 Uhr, am 7. und 14. Februar jeweils um 16 Uhr sowie am 9., 12., 13. und 15. Februar um 20 Uhr.

Einlass ist jeweils 30 Minuten vorher (linker Eingang des Pfarrzentrums).

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