Förderkreis der Haupt- und Realschule hat neue Mitglieder dank David Nordmann

Spendensumme verdoppelt

David Nordmann (2.v.l.) und Christian Wiese überraschen Gaby Straube (l.), Andrea Formella und Ines Ozegowski (r.) - Foto: Nölker

Twistringen - Mit neuen Mitgliedsanträgen erfreute David Nordmann die Vorsitzende des Förderkreises der Haupt- und Realschule, Gaby Straube. „Mein Ziel, bis Weihnachten die Spendensumme zu verdoppeln, habe ich erreicht“, gab Nordmann nicht ohne Stolz zu.

Bereits kurz darauf versprach er Schulleiterin Andrea Formella und der Lehrerin Ines Ozegowski: „In sechs Monaten verfügt das Schulzentrum über eine 50-Mbit/s-Internet-Leitung!“ Dafür wolle er sich persönlich stark machen.

Nordmann war einst Schüler der Realschule. Bei einem Besuch erfuhr er im Gespräch mit Ozegowski, dass der Förderkreis Unterstützung benötige. Er wettete mit der Lehrkraft, dass er die Einnahmen bis Weihnachten verdoppeln würde. „Nicht lange quatschen – einfach machen“, so sein Credo. Er habe in den vergangenen Monaten Klinken geputzt, vor allem bei Firmen, im Freundeskreis und in der Familie. Mit Erfolg: Zehn neue Mitglieder und auch Einzelspender habe er gefunden.

„Viele Firmenchefs sicherten mir zu, dass sie die Schule bei einem konkreten Projekt mit einer Einmalspende bedenken wollen.“ Sein Argument, dass er vor allem bei den Unternehmen in Twistringen hervorbrachte: „Investiert da, wo eure zukünftigen Azubis sitzen.“

GUT-Vorsitzender Christian Wiese, der Nordmann zur Übergabe der Anträge begleitete, fügte hinzu, es sei im Sinne der Betriebe, das Schulzentrum mehr in den Fokus zu setzen.

Aber das Duo gab auch die Bitte vieler Firmeninhaber weiter, dass sie sich noch mehr berufsfördernde Maßnahmen an der Schule wünschen. Wie das Projekt „Firma des Monats“, das bereits in der Vergangenheit Erfolge erzielt habe.

Der Förderverein sei nicht nur für die Anschaffung von Spielekisten und Büchern zuständig, vielmehr sponsert er besondere Theateraufführung mit Schwerpunktthemen. „Und die kosten Geld“, so Straube. Formella ergänzte: „Wir haben Nachholbedarf. Vor allem im Bereich Technik.“

Seit 18 Jahren ist Straube Vorsitzende des 130-köpfigen Vereins. Obwohl ihre Söhne bereits seit vielen Jahren gar nicht mehr die Schule besuchen. „Aber die Schule ist mir wichtig“, so ihr Antrieb. - sn

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