Spende für Fortbildung bewilligt

Klosterkammer unterstützt Leselernhelfer

Dieses Symbolfoto zeigt, was wichtig ist: Lesen fernen.
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Dieses Symbolfoto zeigt, was wichtig ist: Lesen fernen.

Twistringen - „Wir sind immer auf der Suche nach Sponsoren, die uns finanziell bei den Kosten unserer Seminare unterstützen”, sagt Ute Schumacher, zweite Vorsitzende des Fördervereins und Koordinatorin des Leselernhelferprojektes. Und hin und wieder klappt es mit der Unterstützung. Nun hat die Klosterkammer Hannover eine Spende bewilligt.

Schumacher hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, um das anstehende Tagesseminar realisieren zu können.

Die Klosterkammer ist Landesbehörde und Stiftungsorgan im Dienstbereich des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und dient der Förderung unter anderem sozialer und bildungsbezogener Projekte in Niedersachsen. „Ich bin sehr stolz, dass wir unter einer großen Anzahl von Bewerbern ausgewählt worden sind und nun die Kosten von 1200 Euro für das Ganztagesseminar zu 75 Prozent von der Klosterkammer erstattet bekommen”, so Ute Schumacher in einer Pressemeldung.

Der Förderverein habe großes Interesse daran, dass sich die Leselernhelfer fortbilden, um weiterhin so erfolgreich arbeiten können. Zur Zeit profitieren 37 Kinder davon, aber es besteht immer noch Bedarf für weitere ehrenamtliche Helfer, die sich gerne bei der zweiten Vorsitzenden (04243/601) melden können.

Seit 2010 gibt es in Twistringen Leselernhelfer. Sie gehen in die Grund-, Haupt- und Realschule und unterstützen Kinder mit Leseschwächen. Mehrmals jährlich treffen sich die Leselernhelfer zum Erfahrungsaustausch. Dieses Mal hatte der Förderverein zwei Dozentinnen von der Leseakademie Hannover gewinnen können.

Sie machten klar, dass der Leselernprozess der Kinder erst Mitte des zweiten Schuljahres abgeschlossen sei. Dieser Entwicklungsprozess müsse durchlaufen werden. Erst dann sei eine Unterstützung durch die Leselernhelfer sinnvoll. Ute Schumacher: „Es müssen 3000 Wörter im Sichtwortschatz automatisiert erkannt werden, um flüssig lesen zu können. Die Hauptaufgabe der Leselernhelfer ist die Stärkung der Lesekompetenz. Wir üben das weiterführende Lesen, das heißt, beim Lesen Zeit zu haben, über den Sinn nachzudenken.“ Später erfolge das automatisch, so die zweite Vorsitzende.

Die Pädagogen stellten den Leselernhelfern verschiedene Arten des Trainings vor und betonten, wie wichtig es sei, den Wortschatz zu erweitern. Fünf Prozent an nicht verstandenen Wörtern reichen aus, um einen Text nicht zu verstehen, hieß es. Weiter thematisiert wurden Lesestrategien, Textverständnis durch Visualisierung und sinnbetontes Lesen. Favorisiert wurde das Tandemlesen, das bedeutet das Lesen im „Chor“. Dieses sei besonders geeignet für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache.

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