Rotary Club spendet 100 Bücher / Lesekompetenz an Grundschule fördern

Sozialer Gewinn für Kinder

Freude über die Bücherspende des Rotary Clubs Syke: Präsidentin Ulrike Lahrs (v.l.) mit Karl Meyer sowie Marita Schröder-Geisler und Schülern der Klasse 2 b. ·
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Freude über die Bücherspende des Rotary Clubs Syke: Präsidentin Ulrike Lahrs (v.l.) mit Karl Meyer sowie Marita Schröder-Geisler und Schülern der Klasse 2 b.

Twistringen  - Von Theo Wilke. Neugierig stürzten sich gestern Morgen gleich Jungen und Mädchen auf die neue Lektüre „Es muss auch kleine Riesen geben“ von Irina Korschunow. Insgesamt 100 Bücher für die zweiten Klassen an der Twistringer Grundschule am Markt mit Außenstelle Scharrendorf hat der Rotary Club Syke gespendet.

„Wir sind froh, dass wir diesmal an der Auswahl beteiligt waren“, so Marita Schröder-Geisler für die Schulleitung. Die Grundschulen in Bassum und Syke hatten sich für „Das Schlossgespenst“ beziehungsweise „Die Zugmaus“ entschieden.

Rotary-Präsidentin Ulrike Lahrs und Karl Meyer (zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit), beide aus Twistringen, überreichten gestern fünf Klassensätze des Büchleins mit den „kleinen Riesen“ mitsamt Arbeitsheft für die Lehrkräfte an die kommissarische Schulleiterin Schröder-Geisler.

„Es muss auch kleine Riesen geben“

Der Club, so Ulrike Lahrs, beteilige sich bereits zum sechsten Mal an der Aktion „Lesen lernen – Leben lernen“, um die Lesekompetenz gerade bei Grundschülern zu fördern. Denn „die Auseinandersetzung mit dem Inhalt eines Buches in der Schule macht den Kindern Spaß, ermöglicht vielfältige Erlebnisse, baut Gefühle und kognitives Verstehen auf“. Dies bringe den Jungen und Mädchen neben einer Leistungsverbesserung auch emotionalen und sozialen Gewinn.

Bis heute würden mehr als 3000 Grundschüler im Nordkreis von der Rotary-Aktion profitieren. Bundesweit verschenkten weitere Rotary Clubs bislang mehr als 400 000 Bücher.

Karl Meyer ergänzte: Rotary bediene verschiedene Projekte, auch im Ausland, zum Beispiel aktuell das Projekt „Energiesparen am Krankenhaus in Eritrea“. Im Rahmen von „Lesen lernen – Leben lernen“ werden außerdem Lesepaten ausgebildet.

Marita Schröder-Geisler betonte, dass die Schule sehr dankbar sei für die Unterstützung. Leseprobleme gebe es nicht ausschließlich bei Kindern mit Migrationshintergrund, sondern seien ein grundsätzliches Problem in den Schulen. Und in manchen Elternhäusern fehle es an entsprechender Kinder-Lektüre.

Die gespendeten Bücher würden gezielt bei den Zweitklässlern eingesetzt. „Wenn es für die Hausaufgaben wichtig ist, dürfen die Kinder die Bücher auch mal mit nach Hause nehmen“, so die Schulleiterin.

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