Torsten Weßels neuer Geschäftsführer im Twistringer Blasorchester / Jubiläumsfeier in Planung

Sommernacht in der Hüneburg

Die Vorstandsmitglieder (v.l.): Andreas Beuke, Torsten Weßels, Uta Hoffmann, Frank Maruschewski, Jörg Schuster, Alexander Kunst, Ücky Hammann und Alexandra Konsorr. - Foto: Nölker

Twistringen - Von Sabine Nölker. Im Vorstand des Twistringer Blasorchesters hat sich etwas geändert. Auf der Jahreshauptversammlung am Freitagabend im Gasthaus Zur Penne wählten die rund 30 anwesenden Mitglieder Torsten Weßels als neuen Geschäftsführer sowie Alexandra Konsorr als neue Kassenwartin. Der Posten des Jugendwartes wurde aufgehoben. Stattdessen wird in den nächsten Wochen darauf hingearbeitet, dass die Jugend ein eigenes kleines Gremium bildet.

Frank Maruschewski leitet weiterhin den Verein, sein Stellvertreter bleibt Hans-Jürgen „Ücky“ Hammann. Uta Hoffmann ist weitere drei Jahre Schriftführerin, Jörg Schuster zweiter Geschäftsführer. Andreas Beuke stellte aus persönlichen Gründen seinen Posten als Geschäftsführer zur Verfügung. Schnell war Torsten Weßels als Nachfolger gewählt. Ebenso wie Alexandra Konsorr, die Alexander Kunst als Kassenwartin ablöst.

Die Versammlung wählte Lars Hoffmann zum Medienwart, Christiane Wieczorek und Kathleen Nobis zu Notenwarten, Jutta Brunkhorst zur Zeugwartin, Jutta Heuermann zur Instrumentenwartin, Petra Beuke zur Ausbildungswartin sowie André Landwehr und Peter Nobis in den Festausschuss und Carina Meyer zur Chronistin.

131 Mitglieder hat das Blasorchester – 96 aktive Musiker mit einem Altersdurchschnitt von 28 Jahren sowie 31 passive und vier Ehrenmitglieder.

Letztmalig legte Geschäftsführer Andreas Beuke seinen Jahresbericht vor. Mit 22 Auftritten, 43 Proben, einem Probewochenende und Ständchen bei Geburtstagen und Feiern sei das Orchester im vergangenen Jahr an Grenzen gestoßen. „Wir haben mehr Anfragen, als wir annehmen können“, so Beuke.

Neben den traditionellen Auftritten steht am 29. Oktober ein zweistündiges Konzert in der Schwafördener Kirche an. Das Weihnachtskonzert am vierten Advent werde erstmalig von der Haupt- und Realschule in die St. Anna-Kirche verlegt. Auch das Sommernachtskonzert am 13. August wird einmalig aufgrund von Bauarbeiten in die Hünenburg verlegt. Auf Beschluss der Versammlung bleibt der Regelsatz von 15 Euro für eine halbe Stunde Unterricht bestehen.

Kassenwart Alexander Kunst machte deutlich,, wie wichtig die Einnahmen nach Auftritten sind. Sie fließen in die Ausbildung von Nachwuchsmusikern. Man habe in diesem Jahr ein gutes Polster erwirtschaftet. „In den letzten zehn Jahren wurden fast eine halbe Million Euro eingenommen und ausgegeben“, so Kunst. Allein in die Ausbildung seien 187 000 Euro geflossen, für Instrumente habe man mehr als 26 000 Euro ausgegeben, und für Kleidung 15 000 Euro. Dazu kamen Miet- und Dirigentenkosten. Zur Zeit schafft das Orchester weitere neue Uniformjacken an.

Am Ende bat Maruschewski darum, sich Gedanken um das 40-jährige Bestehen des Blasorchesters am 16. Juni 2017 zu machen.

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