Nachtwanderung fällt aus

Sommerfest krankt am Wetter

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Platz zum Toben hatten diese Kids auf der Hüpfburg.

Stelle - Von Ilka Rickers. „In diesem Jahr haben wir einfach Pech.“ Mit diesen Worten beschreibt Mary Putjenter, Organisatorin und Vorsitzende des Schießsport- und Heimatvereins Stelle, das diesjährige Sommerfest, zu dem sich anfänglich nur wenige Besucher einfanden.

„Aufgrund des schlechten Wetters musste die geplante Nachtwanderung am Sonnabend ausfallen“, bedauert Putjenter. Dabei hatten sich die Veranstalter viel Mühe gegeben, um den Rundgang durch Stelle vorzubereiten. Die Gruppen sollten an verschiedenen Stationen Fragen beantworten und Aufgaben erledigen.

Auch am Sonntag tummelten sich rund um den Göpel nur wenige Besucher. Anfangs blieb sogar das von freiwilligen Helfern vorbereitete und reich gedeckte Kuchenbufett unberührt.

Dann kam das Fest doch noch in Schwung. Nicht zuletzt dank des gemischten Chors „Sing man tau“. Die Sänger hatten bereits vor zwei Jahren die Steller unterhalten und durchweg gute Kritiken bekommen. Seit über fünf Jahren treffen sich alle zwei Wochen 13 Männer aus Twistringen bei Wolfgang Knickmann im Keller zum Proben. „Wir wollten gerne Volkslieder singen“, so die Sänger zu ihrer Entstehungsgeschichte.

Begleitet wird der Gesang von Walter Horstmann an der Gitarre und von Günther Schmidt an der Geige. Die Besucher waren sichtlich erfreut. Zusammen sangen sie Lieder wie „Oh du schöner Westerwald“ oder „Wo die Nordseewellen“.

Am Ende fanden noch mehr Gäste den Weg nach Stelle – die Besucher griffen beherzt zu Kuchen und Kaffee, und auch die riesige Hüpfburg, die die Form eines Schiffes hatte, entlockte den tobenden Kindern Glücksschreie und Lachen.

Als am Abend das 3:0 des deutschen Fußball-Teams gegen die Slowakei auf einer großen Leinwand übertragen wurde, freute sich auch Mary Putjenter über einen glücklichen Abschluss des Sommerfestes. „Wir haben bisher jedes Spiel hier geguckt, und jeder ist eingeladen, mit zu schauen.“

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