Tag der offenen Tür am 19. September

Seniorenwohnpark in Heiligenloh: Die Bauarbeiten schreiten voran

Vor der Eingangstür zum Haupthaus: (v.l.) Investoren Udo Wehmeyer und Maike Gerdts, Anna Goldstein (Pflegedienst Stecker), Corinna Dullin (Pflegedienst Curatus), Architektin Astrid Greve und Daniela Heitmann (beide G.A.G. Plan).
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Vor der Eingangstür zum Haupthaus: (v.l.) Investoren Udo Wehmeyer und Maike Gerdts, Anna Goldstein (Pflegedienst Stecker), Corinna Dullin (Pflegedienst Curatus), Architektin Astrid Greve und Daniela Heitmann (beide G.A.G. Plan).

Der Seniorenwohnpark in Heiligenloh nimmt Form an. Bis zum Jahresende könnte er fertig sein. Bald gibt es einen Tag der offenen Tür.

Heiligenloh – Maike Gerdts blickt sich zufrieden auf der Baustelle um. „Dass wir nach einem Jahr so weit sind, war immer mein Wunsch.“ Ehe der neue Seniorenwohnpark an der Bockstedter Straße in Heiligenloh fertig ist, gibt es noch einiges zu tun, daran lassen der viele Sand und die Bagger keine Zweifel. Das Haupthaus, ein zweistöckiger Klinkerbau, sieht aber schon fast so aus wie auf den Visualisierungen in den Plänen für das Großprojekt.

So soll es später aussehen. Visualisierung: G.A.G Plan

Maike Gerdts und Udo Wehmeyer sind die beiden Investoren. Sie hoffen, die Bauarbeiten noch in diesem Jahr abschließen zu können, am liebsten im November. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran“, erzählt Gerdts.

Arbeiten am Haupthaus am weitesten vorangeschritten

Im Schnitt packen täglich rund 30 Leute auf der Baustelle mit an. Im Haupthaus kann es bald ans Fliesen und Malern gehen. Dort sollen zwei Senioren-WGs mit je zwölf Personen einziehen. Das Konzept sieht Einzelzimmer vor, samt Bad und Balkon oder Terrasse. Hinzu kommen Gemeinschaftsräume, darunter eine große Küche pro Wohngemeinschaft.

Die Pflegedienste Curatus und Stecker übernehmen die Betreuung der WGs. 24 Stunden am Tag wird jemand da sein. „Wir wollen den Senioren ein Zuhause geben, aus dem sie nicht wieder ausziehen müssen“, sagt Corinna Dullin vom Pflegedienst Curatus mit Blick auf diese professionelle Unterstützung. Auch für Menschen mit Demenz könne der Seniorenwohnpark in Heiligenloh ein neues Zuhause werden.

16 Bungalows entstehen im Seniorenwohnpark Heiligenloh

Zusätzlich zum Haupthaus entstehen 16 Bungalows. Sie sind zwischen 45 und 65 Quadratmeter groß, für Einzelpersonen oder Paare. Alle Bungalows haben eine Einbauküche und einen Notfallknopf. Bei Bedarf können die Bewohner Pflegeleistungen in Anspruch nehmen.

In einige Bungalows können demnächst die Fenster eingebaut werden. Andere sind derzeit noch nicht viel mehr als Markierungen auf dem Boden, aber auch das dürfte sich angesichts des regen Treibens auf der Baustelle bald ändern.

Die Arbeiten schreiten voran. Dort entstehen Bungalows.

„Parallel arbeiten wir an der Außenanlage und pflastern zum Beispiel die Terrasse“, erzählt Udo Wehmeyer. Laut den beiden Investoren läuft es gut, gerade für eine Baustelle dieser Größe. „Das Projekt bereitet uns nur wenig Kopfschmerzen“, fasst Udo Wehmeyer mit einem Schmunzeln zusammen. Ein Grund dafür dürfte sein, dass sie die Baustoffe schon früh bestellt haben – aktuell sind diese bekanntlich knapp.

Die Arbeiten am Haupthaus sind am weitesten vorangeschritten. Wo im Vordergrund der Sand ist, werden noch Bungalows errichtet.

Rund zehn Gewerke wirken mit. Maike Gerdts schildert, sie hätten Wert darauf gelegt, mit Firmen aus der Region zusammenzuarbeiten. Die Architektin ist Astrid Greve von der Planungsgesellschaft G.A.G Plan.

Tag der offenen Tür am 19. September

Wer selbst einen Blick auf den Seniorenwohnpark in spe werfen möchte, hat am Sonntag, 19. September, von 11 bis 17 Uhr bei einem Tag der offenen Tür Gelegenheit dazu. Jeder kann kommen, es gibt Kaffee und Kuchen. Interessenten haben dann auch die Möglichkeit, Gebäude zu begehen. Fertig sind die zwar noch nicht, aber man kriegt schon eine Vorstellung davon, wohin die Reise geht. Es gibt für den Seniorenwohnpark schon einige Reservierungen, aber auch noch freie Plätze.

Von Katharina Schmidt

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