Schülerarbeiten im Twistringer Rathaus

„Ich male Dinge, die ich denke“

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Lina Hagelmann (l.) und Fenja Merle Ehlers vor ihren Werken, die ihre Auslegung van Goghs und Marcks zeigen.

Twistringen - „Ich male Dinge, die ich denke, nicht die, die ich sehe.“ Dieses Zitat von Pablo Picasso gab Twistringens Kulturbeauftragte Katja Bischoff am Montag an Jugendliche der Haupt- und Realschule während einer Ausstellungseröffnung im Rathaus weiter. Und: „Haltet Euch daran, bleibt am Ball und entwickelt Euch stetig weiter.“ Noch bis zum 26. Juni sind die Arbeiten aus den Wahlpflichtkursen im ersten Stock des Rathauses zu sehen.

Seit 2013 besteht eine enge Kooperation zwischen der Kulturbeauftragten und Fachlehrer Holger Hertwig. Katja Bischoff lobte: „Eure Ausstellungen kommen immer sehr gut an.“ Sie sehe bei denjenigen, die bereits mehrfach ausgestellt haben, eine positive Entwicklung. „Bei einigen kann man bereits die persönliche Note erkennen“, etwa bei Lina Hagelmann aus der R10a, die zum zweiten Mal und gleich mit zwei Werken vertreten ist.

„Ich zeichne gerne genau und sehe es als Herausforderung, auch mal lange an einem Bild zu malen.“ Lina Hagelmann hatte sich unter anderem eine Vorlage von Vincent van Gogh ausgesucht und mehrere Techniken eingesetzt. Neben ihrem Bild hängt das von Fenja Merle Ehlers. Frei nach Franz Marcks zeichnete sie „jedoch runder, und ich habe die Pferde deutlicher hervorgehoben“, erklärte die Zehntklässlerin. Fachlehrer Hertwig lasse ihnen viel Freiraum bei der Auslegung, gebe Hilfestellungen und wertvolle Tipps.

Picasso und van Gogh

als Vorbilder

Marcel Jacob und Malte Scharf aus der H10b hatten sich für geometrische Formen entschieden. „Total gelöst von den Themen, haben sie eine eigenwillige Umsetzung gewählt“, meinte Hertwig. Und Marcel Jakob: „Ich bin kein großer Künstler und wollte etwas für mich Leichtes zeichnen.“ Malte wollte von Anfang an etwas mit Formen machen.

Gerade dies sei faszinierend an den Bildern und habe deshalb den Weg in die Ausstellung gefunden, erläuterte Hertwig. Der Fachlehrer und Maler musste im Vorfeld 26 von 50 Arbeiten für die Ausstellung aussuchen. „Alle haben sich viel Mühe gemacht.“ Für die Stadt, so Bischoff, sei die Ausstellung eine Wertschätzung gegenüber den Schülern. Deshalb wolle man auch in Zukunft die Werke der Wahlpflichtkurse im Rathaus ausstellen.

sn

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