Schritt für Schritt zu Wasser und Spiel

Twistringer Fachausschuss für Mehrgenerationenpark im Hochzeitswald

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Bürgermeister Martin Schlake verpflichtet als Neulinge (v.l.) Hedwig Harms (Seniorenbeirat), Naomi Mbiyeya (Stadtschülerrat) und Astrid Meyer (Elternvertreterin) im Bildungsausschuss.

Twistringen - Von Theo Wilke. Die von Seniorenbeirat und Ortsrat angestoßene Idee eines Twistringer Mehrgenerationenparks im Bereich des Hochzeitswaldes geht in die nächste Phase. Einmütig hat der Fachausschuss des Stadtrates dafür votiert, den Park mit Spiel- und Bewegungsangeboten – von der Brunnenstraße aus gesehen – rechts vom Weg auf der Wiese anzulegen.

Der Seniorenbeirat soll ein Konzept erarbeiten und mit einem Landschaftsarchitekten die Kosten ermitteln. In die Gestaltung wird der Ortsrat eingebunden.

In verschiedenen Gremien sei die Errichtung eines Mehrgenerationenparks thematisiert worden, so Fachbereichsleiterin Anke Raven im Ausschuss für Bildung, Erziehung, Senioren und Soziales. Schließlich habe sich der Ortsrat Twistringen in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat im November 2017 schon damit beschäftigt und einen Antrag zum neuen Haushalt eingereicht.

„Einfache Geräte mit Verweildauer für junge und ältere Menschen“

Hedwig Harms vom Seniorenbeirat berichtete auch anhand von Bildern über Besichtigungen in Nachbarkommunen. „Wir stellen uns keine großartigen und teuren Geräte vor, die am Ende kaum genutzt werden“, betonte Harms. Es dürfe auch gern eine Boule-Bahn sein, die man in Eigenleistungen errichten könne. Besonders beliebt seien wohl Spielgeräte in Verbindung mit Wasser, etwa der Wasserlauf in Wildeshausen oder ähnliche wassergebundene Angebote in Bruchhausen-Vilsen.

„Einfache Geräte mit Verweildauer für junge und ältere Menschen, die den Hochzeitswald attraktiver machen“, fügte die Sprecherin des Seniorenbeirats hinzu. Dahin müsse man kommen. Und es wäre schön, wenn auch ein klein bisschen davon umgesetzt werde. Das müsse auch nicht alles schon in diesem Jahr sein. Auf jeden Fall brauche es eine Zeichnung für eine vernünftige Planung, so Harms. „Die Umsetzung ist von Ehrenamtlichen allein nicht zu leisten.“

Kosten für Landschaftsarchitekten sparen

Für die Stadtverwaltung erläuterte Anke Raven, dass Geldmittel im Topf für den Seniorenbeirat stecken und darüber hinaus noch Haushaltsreste aus 2017 zur Verfügung stehen. Die Planung könne damit vorangetrieben werden.

Wie Hedwig Harms sieht es auch Grünen-Ratsherr Heinfried Dießelberg: „Schritt für Schritt soll es werden – die Dinge werden sich entwickeln, wenn man sie angeht.“ Silke Dubbert (CDU) meinte, es gehe auch ohne Hilfe eines Landschaftsarchitekten. Die Kosten könne man sich sparen. „Das kriegt unser Bauhof hin.“ Das sah der Ausschuss allerdings anders. Entsprechend fiel das Votum für den Bauausschuss sowie für die nächste eigene Fachausschuss-Sitzung aus.

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