Scharrendorfer „Bruchacker“ fast erschlossen / EWE: Erstmalig Glasfaser direkt ins Haus

Im August starten die ersten Häuslebauer

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Kündigen den Baubeginn im Gebiet „Bruchacker“ für August an (v.l.): Ludger Ellert, Martin Schlake, Andreas Roshop, Ewald Plate, Klaus Fennig und Andreas Borchers.

Scharrendorf - Von Theo Wilke. Anfang August können die ersten Baufahrzeuge anrollen: 27neue Grundstücke – drei sind noch nicht veräußert – ermöglichen Volksbank und Stadt Twistringen im gut zwei Hektar großen „Bruchacker“ in Scharrendorf. Die EWE-Netz wird erstmalig im Landkreis in einem neuen Baugebiet das Glasfaserkabel bis ins Haus verlegen.

„Mit der sogenannten FTTH-(Fibre to the Home)-Technologie ist der Internetzugang praktisch ungebremst“, erklärt Andreas Roshop, EWE-Kommunalbetreuer. Da auf leistungsdämpfende Kupferkabel verzichtet werde, garantiere der Glasfaser-Hausanschluss sehr hohe Bandbreiten. Roshop spricht von Übertragungsraten von bis zu 100 Megabits pro Sekunde.

Im April habe man mit der Erschließung zwischen Altem Kirchweg und Alter Schulstraße begonnen, erläutert Klaus Fennig (Planungsbüro Mumm & Partner). Jetzt folge noch die Schotter-Baustraße. Die Grundstücke sind zwischen 600 und 800 Quadratmeter groß. Vor allem junge Menschen würden sich im Nahbereich der Schule ansiedeln, betont Andreas Borchers. Volksbank-Vorstand Ludger Ellert fügt hinzu, die im Bruchacker eingesetzte neueste Breitbandtechnik mache die Immobilien noch attraktiver.

Ewald Plate, Bezirksmeister der EWE-Netz berichtet, dass die ersten Leerrohre verlegt seien, ein paar Wochen dauere es noch, bis auch die Verbindung über die Sulinger zur Stöttinghauser Straße geschafft sei und das Glasfaserkabel eingeblasen werden könne. Zum Herbst hin, ergänzt Roshop, könnten die ersten Bauherren ans „schnellste Internet“ angeschlossen werden. Darauf legt auch Bürgermeister Martin Schlake großen Wert, denn das sei „für Betriebe und private Haushalte gleichermaßen wichtig“. Er werde sich sehr für den weiteren Ausbau der Infrastruktur einsetzen.

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