Rund 100 Twistringer beteiligen sich am Dreck-weg-Tag in den Ortschaften

Tote Katze im Karton und Autoreifen

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Anlieferung des Mülls auf dem Bauhof.

Twistringen - Was Menschen alles in der Natur entsorgen, hat am Sonnabend der Dreck-weg-Tag im Twistringer Stadtgebiet deutlich gemacht: von einer toten Katze im Karton über Autoreifen und Fahrräder bis hin zu fein säuberlich verpacktem Hausmüll.

Rund 100 Freiwillige beteiligten sich in den Ortschaften und entdeckten „was nicht in die Natur gehört“, berichtete Marlies Meyer, die in Abbenhausen den Dreck anderer Leute aufgesammelt hat. „Ich habe einen Döner gefunden, den hätte ich noch essen können“, schüttelte Ortsbürgermeister Bernhard Kunst den Kopf. „Einfach unvorstellbar, wie Menschen mit der Natur umgehen“.

Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, könnten sie das Angesicht der Erde verändern, zitierte Twistringens Ortsbürgermeisterin Renate Horstmann mittags auf dem Bauhof ein chinesisches Sprichwort. „Ihr habt heute ein klein bisschen die Welt verändert“, dankte Horstmann den Helfern.

Kurz vorher herrschte noch reger Anlieferverkehr. Teilweise stauten sich die Autos mit Anhänger oder Transporter, die aus allen Himmelsrichtungen den Müll transportierten – gesammelt in den Ortschaften, entlang der Bundesstraße und an Ausflugszielen. Mitglieder des Heimat- und Bürgervereins, des Fischereivereins, Schützenvereins, der Jägerschaft, die Ortsräten und weitere umweltbewusste Bürger schafften den Dreck weg.

Die elfjährige Anna-Maria und ihre Freundin Anna, die mit weiteren Mitschülern am Gymnasium den Unrat einsammelten. In ihre Müllbeutel wanderten vor allem Flaschen und Zigarettenkippen. Die engagierten Mädchen werden auch in Zukunft bei dieser städtischen Aktion mitmachen.

sn

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