60 Rollerfreunde nehmen an der Ausfahrt rund um Twistringen teil

Hupkonzert beim Start

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Michael Bartels (M.) sorgt mit seinen Kollegen für die Sicherheit.

Twistringen - Von Ilka Rickers. Noch mal kurz die Hupe gedrückt und los geht's. 34 Rollerfahrer plus Beifahrer starten ihre Ausfahrt bei bestem Wetter. Organisator Kurt Spiekermann vorneweg und hinten drauf Twistringens Pastorin Petra Rauchfleisch.

Für freie Fahrt sorgen die Mitglieder des DRK und der Johanniter. Sei hatten im Vorfeld die Zufahrt zur Bernhardstraße von der Bahnhofsstraße aus sperren lassen. Nun winken sie die Teilnehmer durch. Die Rollerfahrer stehen rechts und links am Straßenrand und warten brav, bis sie an der Reihe sind.

Es ist der dritte Roller-Gottesdienst, den Kurt Spiekermann veranstaltet. Die Idee kam ihm vor ein paar Jahren. Er zog mit seiner Frau nach Twistringen. „In unserer alten Heimat haben wir oft Roller-Gottesdienste veranstaltet. Ich habe davon erzählt und wurde angesprochen, ob ich das nicht auch mal in Twistringen ausprobieren möchte.“ Gesagt, getan. Er fragte bei Pastorin Petra Rauchfleisch an. „Ich war sofort begeistert. Aber nur unter einer Bedingung – ich wollte mitfahren“, erinnert sie sich lachend. Und auch dieses Mal ist sie mit dabei. Als Beifahrerin fährt sie auf dem Sozius bei Spiekermann mit. „Schon früher bin ich gerne zusammen mit meiner Freundin gefahren“, schwelgt Rauchfleisch in Erinnerungen. An der gemeinsamen Ausfahrt beteiligen sich 34 Fahrer plus Beifahrer. Zur Stärkung gibt es vor dem Start Kaffee und Kuchen. Später lädt Rauchfleisch zum Gottesdienst ein.

Spiekermann freut sich: „Die Teilnehmer kommen aus ganz Norddeutschland, aus Cuxhaven, Aurich und Solingen. Ich warte noch auf Besucher aus Langenhorn bei Husum in Schleswig-Holstein.“

Dann geht es auch schon los. Michael Bartels, Friedhofsgärtner der Martin-Luther-Kirche, und sein Kollege sorgen für die Sicherheit und öffnen die Straßensperre. Das Rote Kreuz und die Johanniter fahren voran. Mit gedrückten Hupen folgen Spiekermann und die weiteren Rollerfahrer. Die Tour führt von Twistringen nach Ehrenburg und zurück.

Roller-Gottesdienst in Twistringen

Zum Abschluss gibt es ein gemeinsames Mittagessen, bei dem die Rollerfreunde von den Erfahrungen des Tages erzählen können.

Auch wenn Pastorin Rauchfleisch bald nicht mehr für die Gemeinde zuständig ist: „Im nächsten Jahr möchte ich auf jeden Fall wieder mit dabei sein.“ Vielleicht wird die Veranstaltung dann etwas eher ausgeführt. „Der September ist schon recht kalt, und ich hoffe auf noch mehr Teilnehmer“, so Spiekermann.

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