Wikinger-Schach bringt Spaß 

Robustes Spiel: Knechte und König schnell zu Fall bringen

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Lustiges Wikinger-Schach in der Twistringer Hünenburg. 

Twistringen - Von Theo Wilke.  Bei den Wikingern ging es früher recht robust zu, auch beim Spiel. Zwar erfordert das sogenannte Wikinger-Schach Geschicklichkeit und Augenmaß, aber keine ausgeklügelten Spielzüge. Im Gegenteil: Zwei Teams bringen schnellstmöglich die jeweils aufgestellten gegnerischen „Knechte“ zu Fall, am Ende auch die Königsfigur. Sie werfen mit Holzstäben auf Klötze.

Dass Wikinger-Schach richtig Spaß bringt, haben auch acht Jungen und Mädchen im Rahmen der Twistringer Ferienbetreuung in der Stöttinghauser Hünenburg erlebt. Vorher mussten sich die Kinder aber ein bisschen in Geduld üben. An diesem Tag ging ein satter Regenschauer über der Hünenburg nieder, und dann rückte auch noch der große Rasenmäher der Stadt an und kürzte das Grün in der historischen Schutzwallanlage.

Vor dem Wickinger-Schach waren Malen, Brettspielen und Fußball angesagt. Die Kinder frühstückten mit ihren Betreuern Jacqueline Brackmann (Ausbildung zur Erzieherin) und Abiturient Mario Kramer. Er beginnt bald ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Syker Erlenschule.

Paul (10), der das Wikinger-Schachspiel erklärt hatte, will auf jeden Fall auch bei der Abschlussaktion der Ferienbetreuung am Freitag mitmachen. Dann steht eine Eisolympiade auf dem Programm. 15 Kinder haben sich dafür angemeldet. Sie dürfen den Eismachern in der Confiserie Janine im Industriegebiet über die Schulter schauen. Eine Stadtrallye ist auch geplant.

Am Lagerfeuer mit Stockbrot beteiligten sich vergangene Woche unter anderem acht Kinder. Sogar 28 Jungen und Mädchen begeisterten sich für die Aktion „Naturrocker oder die Instrumente aus dem Wald“, ebenfalls an der Hünenburg. Trommeln und Rasseln aus Naturmaterialien suchten sich die Teilnehmer. „Das hat mir gefallen“, so der siebenjährige Jasper.

Nach den Hünenburg-Tagen, nach Cocktail-Party und farbenfrohen Windspielen geht es diese Woche in der Twistringer Grundschule am Markt weiter. Heute werden elf Ferienkinder das Menschen-Memory mitmachen, es sind außergewöhnliche Bewegungsspiele angesagt.

„Das Gips doch gar nicht!“ heißt es morgen in der Grundschule. Dann werden zehn Ferienkindern Gipsschalen aus Gipsbinden fertigen. Zwölf Teilnehmer freuen sich übermorgen auf den Experimentiervormittag. Marijana (11) möchte auch experimentieren. Ein Dutzend Kinder fahren am Donnerstag zum Minigolf, bevor die Eisolympiade den Schlusspunkt setzt.

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