Radprüfung - Verkehrsstudie

Twistringer ADFC hat 2018 viel vor: 19 Touren und ein Ostsee-Trip

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Fahrradkontrollen soll es laut ADFC auch 2018 am Twistringer Gymnasium und am Schulzentrum geben.

Twistringen - Von Theo Wilke. Insgesamt 19  Fahrradtouren plant die ADFC-Ortsgruppe Twistringen für 2018, außerdem vier Tage in Hannover und einen Trip an die Ostsee. Gemeinsam mit der Polizei möchte der ADFC erneut Fahrräder am Gymnasium auf ihre Verkehrstauglichkeit überprüfen.

Dies muss Rudolf Göbber, Leiter der Gruppe auch noch für die Haupt- und Realschule abklären. Außerdem ist eine Verkehrsstudie geplant. 26 Aktive des ADFC trafen sich vor Kurzem zur Jahresversammlung im Hotel Zur Börse. Bei den Wahlen wurde Rudolf Göbber bestätigt, auch sein Vertreter Bernhard Timmermann. Uschi Mönnich ist für Organisation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. In Zukunft werden die Fahrrad-Enthusiasten ihre Montagstour bereits jeweils um 18.30 Uhr am Sportplatz starten.

Wolfgang Rehling von der Polizeiinspektion Diepholz und Geschäftsführer der Verkehrswacht hat die ADFC-Mitglieder über Neuerungen im Straßenverkehr unterrichtet. Zum Beispiel darf eine mindestens 16-köpfige Radlergruppe (mit Absicherung vorne und hinten) gemeinsam eine Kreuzung überqueren, auch wenn die Ampel schon Rot zeigt. Wenn eine Gruppe auf der Straße hintereinander radelt, sollte der Schlussfahrer ein wenig versetzt zur Fahrbahnmitte hin fahren.

Insgesamt 2396 Kilometer zurückgelegt

Rudolf Göbber mit einigen Zahlen: Im Jahr 2016 hat der Twistringer ADFC insgesamt 2 396 Kilometer zurückgelegt, beteiligt waren 797 Radler. 377 Aktive schafften bei 19 Abendtouren immerhin 558 Kilometer. 373 Radenthusiasten legten bei 20 Tagestouren insgesamt 1 208 Kilometer zurück. Für vier Tage in Stade absolvierten 31 Teilnehmer 265 Kilometer. Bei der Sechs-Tage-Werra-Tal-Tour brachten es 16   Aktive auf 365 Kilometer.

In diesem Jahr konnte die Ortsgruppe einige neue Mitglieder gewinnen. Nicht so gut fand Göbber, dass eine mit der Stadt geplante Tour aus Anlass des Jubiläums „200 Fahrrad“ überhaupt keine Resonanz fand. Geärgert hat den ADFC-Leiter auch: Nach einem Hinweis von ihm an die Stadt, die Radwege in der Dehmse seien in einem sehr schlechten Zustand, sei die Antwort gekommen: „Da muss ja keiner langfahren.“

Gegen diese Aussage spricht die Ortsratssitzung diese Woche in Altenmarhorst. Dort wurden die denkbar schlechten Radwege in der Dehmse ebenfalls kritisiert. Vor allem der Wildeshäuser Weg als ausgewiesener touristischer Radweg soll im nächsten Jahr saniert werden.

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