Auf dem Kirchenhof

Publikum spendet 1 000 Euro beim Sommernachtskonzert

Auch die jungen Musiker durften ihr Können präsentieren.

Twistringen - Von Sabine Nölker. Nach drei Jahren kehrte am Sonnabend das Twistringer Blasorchester in den Innenhof der St.-Anna-Kirche mit einem grandiosen Sommernachtskonzert zurück. Eine intensive Arbeit lag hinter den Musikern um die Dirigenten Oscar Alemany Lopez und Susanne Milkus. Das Publikum zeigte sich mehr als begeistert und forderte stetig Zugaben. Bei der Sammlung für die Nachwuchsförderung kam am Ende die Rekordsumme von mehr als 1 000 Euro zusammen.

Mit der „80er Kult(tour)“ stieg das Blasorchester in den Abend ein. Im Schatten der St.-Anna-Kirche waren es Tophits wie „Skandal im Sperrbezirk“ und „Sternenhimmel“, die in diesem Arrangement von Thiemo Kraas verarbeitet wurden. Belebend ging es mit dem „Great Waldo Pepper March“ weiter.

Zu dem Zeitpunkt strömten immer noch die Menschen in den Innenhof. Die zahlreichen Sitzgelegenheiten waren bereits früh besetzt. Ein Besucherrekord? Wahrscheinlich. Aber da der Eintritt frei war, konnten die Verantwortlichen um Frank Maruschewski keine Zahlen ermitteln.

Maruschewski war es auch, der gemeinsam mit Alexandra Konsorr durch den Abend führte. „Die Hünenburg war schön, die Akustik ein Desaster“, so der Vorsitzende der Musiker über den Austragungsort vor zwei Jahren.

Außerordentlich gut besucht war das Konzert des Blasorchesters Twistringen am Samstagabend. - Fotos: Nölker

Das Jubiläumskonzert im vergangenen Jahr im Schulzentrum sei von Regen geprägt gewesen. „Schön, dass wir wieder hier sein dürfen“, dankte er dem Hausherrn Pastor Arnold Kuiter.

Für die Technik habe man sich in diesem Jahr erstmalig Profis an die Seite geholt, was dem Zuhörer nicht verborgen blieb.

Nach dem „Hofkonzert mit Strauß“ endete die erste Hälfte für das Hauptorchester. Die 35 Musikerinnen und Musiker machten dem „Orchesterchen“ Platz. Unter der Leitung von Susanne Milkus erklangen „March Along“ sowie „Beetle Blues“.

Auch das zweite Nachwuchsorchester  mit dem Namen Lips&Sticks begeisterte mit Beiträgen „Hobbits Dance and Hymne“ und dem „Chicken Run“.

In der Pause stärkten sich die Gäste mit kleinen Speisen und Getränken.

Beeindruckender Einstieg in Hälfte zwei

Nach dem beeindruckenden Einstieg in die zweite Konzerthälfte, die Lips&Sticks spielten gemeinsam mit dem Stammorchester „Star Wars: The Force Awakens“, ging es mit „Abel Tasman“ weiter. „So viele komische Noten, an so vielen komischen Stellen, habe ich noch nie gesehen“, erklärte Maruschewski. Mit diesem Lied begaben sich die Anwesenden auf eine große Entdeckungsreise mit dem holländischen Seefahrer Abel Tasman. „Toll vom Blasorchester umgesetzt“, lobte ein Zuhörer. Es folgte ein bunter Mix, der zeigte, wie breit das Orchester aufgestellt ist – die Fuchsgraben-Polka beispielsweise oder „Crazy Little Thing Called Love“ von Freddy Mercury. Viel zu schnell war das Ende da. Nach der vierten Zugabe, dem Twistringer Lied, verließen Dirigent und Musiker strahlend die Bühne.

„Es waren heute fast so viele freiwillige Helfer im Einsatz, wie Musiker auf der Bühne“, lautete Maruschewskis Dank an das Team. Weiter dankte er der katholischen Kirche und den Sponsoren.

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