Polizei fragt: Wer kennt den Verursacher?

Bauschutt illegal in der Roten Riede

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Das ist nicht erlaubt: Bauschutt als Wegebefestigung im Landschaftsschutzgebiet.

Twistringen - Es mögen 20 Kubikmeter Bauschutt oder noch mehr sein, die ein noch Unbekannter verbotenerweise im Landschaftsschutzgebiet Rote Riede südlich der Ortschaft Stelle in einen Wirtschaftsweg eingearbeitet hat. Die Polizei hofft nun auf Zeugen oder Hinweise zur Aufklärung unter Telefon 04243/942420.

Der Gemeindeverbindungsweg liegt zwischen der K103 und Stocksdorf, in der Verlängerung „Zum hohen Moor“. Polizeioberkommissar Reinhard Imken, Leiter der Twistringer Station: „Vielleicht hat da jemand im guten Glauben gehandelt.“ Eine Spaziergängerin aus Stelle hatte Ende Juli Geräusche einer landwirtschaftlichen Zugmaschine gehört und dann die ungewöhnliche Wegebefestigung entdeckt.

Ortsbürgermeister Albert Rasche informierte nach einer Ortsbegehung Andreas Brinkmann im Rathaus: „Das muss jemand mit einem Traktor gemacht haben. Die Reifenspuren deuten darauf hin.“ Der Bauschutt sei regelrecht in vorhandene Löcher eingebracht und eingeebnet worden.

Die Polizei vermutet, dass die ausschließlich mineralischen Brocken vielleicht von einem Gebäudeabbruch stammen, womöglich aus dem näheren Umfeld oder aus der weiteren Region.

Vom Fachdienst Umwelt und Straße der Kreisbehörde in Diepholz weiß Reinhard Imken, dass zumindest eine Ordnungswidrigkeit vorliegen dürfte. „Fest steht, der Bauschutt muss beseitigt werden. Wenn sich der Verursacher nicht ermitteln lässt, muss die Kommune dafür aufkommen. Es ist ein Weg im städtischen Besitz.“

tw

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