Twistringens Bürgermeister Schlake weiß keine Lösung

Ortsrat enttäuscht: Noch keine Querungshilfe in Scharrendorf

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Durch den Bahntunnel nach Scharrendorf. Die geforderte Querungshilfe ist noch nicht in Sicht.

Scharrendorf - Von Theo Wilke. Der Bereich des Bahntunnels zwischen Twistringen-Stadt und der Ortschaft Scharrendorf ist ein permanenter Gefahrenbereich für Fußgänger und Radfahrer, und insbesondere für Schüler. Seit Jahren bemüht sich der Scharrendorfer Ortsrat um Entschärfung. Aber die Querungshilfe lässt auf sich warten. Am Dienstagabend musste Twistringens Bürgermeister Martin Schlake zugeben, er habe keine Lösung mitgebracht.

Während der Ortsratsitzung in der Schützenhalle meinte Ortsbürgermeister Rolf Meyer enttäuscht: „Das hätte ich aber erwartet.“ Es ging wie schon häufiger in der Vergangenenheit um das Thema Schulwegsicherung und Überquerungshilfe an der Sulinger Straße. Meyer erinnerte daran, dass der Ortsrat vor zwei Jahren schon einen Antrag gestellt habe.

Einen Ortstermin habe es schon gegeben, auch gezielte Gespräche, erklärte der Ortsbürgermeister. Eine Querungshilfe auf der Straße, direkt hinter der Tunnelausfahrt, sei verkehrstechnisch nicht möglich, weil zu gefährlich. Möglich ist laut Fachbereichsleiter Carsten Werft ein Übergang in etwa 100 Metern Entfernung, in Höhe der Straße Im Oberdorf. Oder: bei Anordnung von Tempo 30 auch in nur 50 Metern Entfernung.

Martin Schlake meinte, man müsse die Anregung „noch mal besprechen“, den Radweg über den Parkstreifen an Monis Kinderstube hinaus entlang der Sulinger Straße bis Im Oberdorf weiterzuführen.

Gefahr rund um den Tunnel

Ortsratsmitglied Friedhelm Drieling, der mit dem Fahrrad täglich zur Arbeit fährt, erlebt morgens, auch mittags und zum Feierabend gefährliche, unübersichtliche Situationen. Eine beidseitig der Sulinger Straße hinter dem Tunnel durchgezogene weiße Linie reiche nicht aus. Die Einmündungen Am Schützenplatz und der Teil der Sulinger Straße von der Firma Uhlhorn über den Tunnel hinweg seien gefährlich. Und manche Kraftfahrer würden nicht vorsichtig genug auf die Hauptstraße einbiegen. Die Querungshilfe sei sinnvoll. Geklärt werden müsse, was die Fortsetzung des Rad- und Gehweges kosten werde.

Ortsbürgermeister Meyer fügte hinzu, auch die Verkehrssituation auf Twistringer Seite, vom Bahnhofskreisel aus und aus Richtung Innenstadt, müsste entschärft werden. Unter anderem sollte durch deutliche Markierungen und Schilder verhindert werden, dass Radfahrer auf der falschen Seite in den Tunnel fahren.

Aus der Zuhörerschaft kam noch der Vorschlag, deutliche Hinweise für den vorgeschriebenen Straßenseitenwechsel anzubringen. In Höhe Hotel Zur Börse an der Bahnhofsstraße, in ausreichender Entfernung zur abschüssigen Tunneleinfahrt, sollte es eine weitere Querungshilfe geben.

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