Einweihung in Stelle

Neues Wegekreuz am Ackerwagen

Bei der Einweihung: Ortsbürgermeister Albert Rasche (v.l.), Bürgermeister Jens Bley und Pfarrer Joachim Kieslich an der Tafel zum 600-jährigen Bestehen der Ortschaft Stelle.
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Bei der Einweihung: Ortsbürgermeister Albert Rasche (v.l.), Bürgermeister Jens Bley und Pfarrer Joachim Kieslich an der Tafel zum 600-jährigen Bestehen der Ortschaft Stelle.

Twistringen – Etwa 20 Steller ließen es sich nicht nehmen, am Samstag an der Einweihung des neuen Wegkreuzes beim Ackerwagen teilzunehmen. Der Arbeitskreis „600 Jahre Stelle“ hatte zusammen mit dem Ortsrat das abgängige alte Kreuz entfernt und den Platz vervollständigt.

Mary Putjenter vom Arbeitskreis stellte zunächst das Buch zum Jubiläum vor, das sich in Auszügen auch an der neuen Stellwand auf dem Platz findet. Sie begrüßte neben Ortsbürgermeister Albert Rasche Bürgermeister Jens Bley und Pastor Joachim Kieslich von der Pfarrei St. Anna in Twistringen.

Rasche machte darauf aufmerksam, dass die Einweihung die erste Veranstaltung überhaupt in diesem Jahr in Stelle war. Alle anderen waren der Pandemie zum Opfer gefallen.

Das bisherige Wegkreuz hatte der Ortsrat durch ein neues ersetzen lassen. „Ein Korpus fehlt dort zur Zeit noch. Der kommt in nächster Zeit dazu“, berichtete Rasche. Nach Jahren des Bevölkerungsrückgangs erhofft sich der Ortsbürgermeister viel von der neuen Außenbereichssatzung. Die Nachfrage nach Bauplätzen ist nach seinen Worten sehr stark. Er sieht Stelle damit für die Zukunft gut gerüstet.

Ein markanter Stein, gespendet vom örtlichen Gartenbaubetrieb Marco Stiens, ergänzt das Ensemble am Ackerwagen. Der Ortsrat habe diesen Stein mit den Jahreszahlen 1421 – 2021 versehen, um das Datum in Erinnerung zu behalten.

Das neue Wegkreuz in Stelle. Rechts daneben, ebenfalls neu, steht ein Stein mit der Aufschrift „Stelle 1421 – 2021“, der an das Jubiläumsjahr erinnert.

Bürgermeister Jens Bley findet das Ensemble gut gelungen. Er vermutet, dass der Stein auch vor 600 Jahren schon existierte. „Er könnte uns sicherlich viel erzählen, steht aber gleichzeitig auch als Symbol für die Zukunft und wird uns bestimmt auch alle überdauern“, sagte er.

Bley sieht die Steller Dorfgemeinschaft als ebenso stabil an wie den Stein. Pastor Joachim Kieslich war es dann vorbehalten, das neue Wegekreuz zu segnen. In Twistringen und Umgebung gibt es nach seinen Worten mehr als 40 solcher Kreuze, teils in privater Hand, teils im Eigentum der Kirche. Diese Kreuze laden ein, kurz innezuhalten und den Glauben auch öffentlich zu machen. Am Steller Kreuz laden Bänke und ein Tisch zum Verweilen ein. „Das Kreuz zeigt, wir stehen auf gutem Boden und fühlen uns verbunden. Es ist ein Zeichen von Weite und hat gleichzeitig Bestand für Jahrtausende“, sagte er, bevor er die Segnung vollzog. Nach einem gemeinsamen Vaterunser wechselte die Gruppe zum Dorfgemeinschaftshaus. Dort lud der Ortsrat ein, den sonnigen Nachmittag mit einer Bratwurst und Getränken noch einige Zeit gemeinsam zu verbringen.

Von Horst Meyer

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