Nach zwei Jahren Abstinenz treffen sich die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung / Änderungen im Vorstand

Neues Konzept für das Twistringer Schützenfest

Offizielle und Geehrte des Schützenvereins Twistringen.
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Offizielle und Geehrte des Schützenvereins Twistringen.

Twistringen – Mehr als zwei Jahre lag die letzte Generalversammlung des Schützenvereins Twistringen zurück. Seitdem tüftelte eine Arbeitsgruppe an einem neuen Konzept für die Gestaltung des Schützenfestes. Dieses wurde nun präsentiert.

Demnach wird es keinen Umzug mehr am Montag geben, die Messe wird zurück in die St.-Anna- Kirche verlegt, das Platzkonzert des Blasorchesters am Sonntag soll auf dem Centralplatz ausgetragen werden, und es wird ein Essensangebot im Sitzen geschaffen. „Damit wollen wir vor allem am Montag die Menschen auf dem Festplatz halten und so das Fest für den Wirt, aber auch für alle attraktiver gestalten“, erklärte Vorsitzender André Meyer vor den Zuhörern im Stadion des Sport-Club Twistringen. Das erste Jahr könnten die dafür benötigten Sonderausgaben noch aus den Rücklagen geleistet werden. Man müsse jedoch darüber nachdenken, dass es in naher Zukunft eine Beitragserhöhung für die Mitglieder geben könne.

Kurt Brunkhorst sprach für den Spielmannszug. Aktuell verfüge dieser über 25 spielfähige Musikanten sowie über 40 Mitglieder. „Viele von uns arbeiten oder studieren auswärts“, so der Geschäftsführer. Umso mehr sei den Verantwortlichen daran gelegen, ab Herbst wieder mit der Ausbildung von Nachwuchskräften zu beginnen. Außerdem ehrte der Spielmannszug Otto Hoopmann für 40 Jahre als Kassenwart.

Die Liste der Neuaufnahmen war lang an diesem Abend. 49 Personen an der Zahl. Einer davon, der an diesem Abend seine Mitgliedserklärung unterschrieb, war der neue Twistringer Pastor Klaus Willmann. Dem entgegen standen 26 Austritte sowie 15 verstorbene Mitglieder. Aktuell zählt der Verein 786 Mitglieder, „wird aber spätestens beim nächsten Schützenfest die 800er-Grenze wieder überschreiten“, so Meyer.

Bei den Wahlen wurde der Vorsitzende einstimmig in seinem Amt bestätigt. Aus dem Vorstand ausgeschieden sind Steffen Roes (seit 2014 stellvertretender Schriftführer), Markus Siemers (seit 2008 stellvertretender Fahnen-und Gewehrkompanieführer), Frank Bavendiek (seit 2011 zweiter Vorsitzender), Peter Schwarze (seit 2007 erst stellvertretender, dann Schriftführer), Holger Bavendiek (25 Jahre lang in verschiedenen Posten im Vorstand tätig, zuletzt seit 2015 als Geschäftsführer) sowie Bataillonsführer Johannes Harms. Seine Karriere begann Harms 1991 als berittener Adjutant. Bereits ein Jahr später wurde er Königsadjutant und 2014 Bataillonskommandant.

Harms rang sichtlich nach Fassung, als er sich von seinen Schützen verabschiedete. „Diesen Job macht man nicht einfach so, sondern mit Herzblut oder gar nicht“, sagte er, was ihm den Applaus der rund 77 Anwesenden bescherte. Sie erhoben sich von den Plätzen.

Die Vorstandsämter wurden alle einstimmig gewählt. Bis auf die Wahl des Bataillonsführers. Hier standen mit Frank Hammann und Jochen Kunst zwei Kandidaten zur Wahl. Am Ende erhielt Kunst das Amt mit 43 Stimmen.

Von Sabine Nölker

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