Im neuen Jahr Theater-Gruppe „Auf eigene Faust“ / Mitspieler gesucht

Clown, Einhorn und Hexe

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Begeistern sich fürs Theaterspiel (v.l.): Kim, Lotte, Lilly und Greta mit Judith Habermann.

Twistringen - Von Theo Wilke. „Ich möchte Clown sein“, erzählt Greta begeistert. Auch eine Zauberin oder eine Fee. Die Neunjährige liebt das Theaterspiel, ebenso wie ihre Schwester Lilly (11) und deren Freundinnen Kim (11) und Lotte (10). Im neuen Jahr möchten sie eine Theater-Gruppe starten. „Auf eigene Faust“ soll sie heißen. Gesucht werden weitere Mitspieler.

Wer hat Spaß am Rollenspiel, Lust darauf, Gleichgesinnte zu treffen und als Team ein Theaterstück einzustudieren? – „Auf eigene Faust“ bietet die Chance, in einer bunten fröhlichen Truppe mit zumachen. Kinder von 9 bis 13 Jahren können sich Schritt für Schritt neu entdecken. Geplant sind die Treffen zunächst dienstags ab 16.30Uhr in Judith Habermanns Räumen an der Mittelstraße1, für etwa zehn Jungen und Mädchen. Wer dabei sein möchte, meldet sich unter 04243/9189844.

Die Idee hatte Habermanns Tochter Greta. „Sie ist unser Spaßvogel in der Familie“, lacht die Mutter. Greta hat auch schon bei den Sternsingern mitgemacht. Sie sei immer schon gerne in Rollen geschlüpft, das mache richtig Spaß. In die Theater-AG an der Grundschule am Markt hat die Neunjährige es nicht geschafft.

Jungs auch für die

„Liebesszenen“

Aus der Enttäuschung heraus äußerte sie den Wunsch nach einer eigenen Theatergruppe. „Auf eigene Faust“ macht deutlich, dass Greta und Lilly sowie Kim und Lotte die Sache jetzt selbst in die Hand nehmen.

Lilly liebt die Prinzessin-Rolle, wäre aber auch für eine böse Hexe oder einen Vampir zu haben. Die Sechstklässlerin am Gymnasium kann dort noch nicht in der Theater-AG mitmachen. „Die gibt es erst ab der 7.Klasse.“ Wichtig ist ihr fürs neue Projekt: Jungen müssten schon dabei sein, „sonst können wir keine Liebesszenen spielen“, scherzt die Elfjährige, die bei den Sternsingern einer von den Drei Heiligen Königen sein wird.

Lotte, die tanzt und Handball spielt, überlegt eine Weile und meint: „Ich möchte ein kleiner Hund sein.“ Kim, die in Abbenhausen reitet, mag es geheimnisvoll und mystisch, sie möchte ein Einhorn spielen.

Mutter Judith hilft den Mädchen, denn „so etwas wird in Twistringen nicht angeboten“. Die Kinder hätten schon viele Ideen für Rollenspiele. „Dies ist eine Chance für neue Begegnungen“, betont Habermann. Im Gegensatz zum Computer sei Theater zum Anfassen. „Und zum Küssen“, wirft Lilly in die Runde.

Texte lernen, erzählt Habermann weiter, sei einfach. Beim Rollenspiel gehe es aber auch um die Körpersprache, um den Ausdruck – und darum, Gefühle hineinzubringen. „Da können die Kinder auch mal zum Tier werden.“

Die Entspannungstrainerin, die im Mai den Weltlachtag nach Twistringen gebracht hat, zum Projektziel: „Wir wollen neben den spielerischen Vorübungen eine eigene Aufführung für Eltern und Freunde erreichen.“ Das Projekt dürfe vor allem die Persönlichkeit, die Verspieltheit und Kreativität des Einzelnen beflügeln, stärken und bereichern.

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