Vorbereitungen für Besuchersaison im Garten Bellersen / Optimierte Beschilderung

Neue Sitzecken und kleine Pfeile

Heinrich Bellersen hat immer wieder neue Ideen für seinen Garten. So gibt es zum Beispiel jetzt zusätzliche Sitzecken.
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Heinrich Bellersen hat immer wieder neue Ideen für seinen Garten.

Mörsen – Am 1. Mai soll die Besuchersaison im Garten Bellersen beginnen. Wie sich die Coronasituation weiter entwickelt, was möglich sein wird und was nicht, muss sich noch zeigen. Heinrich Bellersen zumindest ist gut vorbereitet. Er ist derzeit dabei, Mauern und Wege mit dem Hochdruckreiniger zu säubern, Pflanzen zu hegen und seine Beschilderung für den Rundweg zu optimieren.

„Pflegen muss ich den Garten sowieso, egal wie viele Besucher kommen dürfen“, sagt er während einer Runde durch sein 5500 Quadratmeter großes Reich. Vögel zwitschern, und die Frühlingssonne gibt einen Vorgeschmack auf den Sommer. Gleichwohl: Warm genug, um die Agaven und Zitronenbäume aus dem Winterquartier zu holen, ist es noch nicht. Sie stehen geschützt vor dem launischen Aprilwetter in einem hohen Holzschuppen.

Heinrich Bellersen bei der Arbeit.

Seit etwa 20 Jahren werkelt Heinrich Bellersen an seinem Garten in Mörsen. Immer wieder gibt es dort Neues zu entdecken. Auch in diesem Jahr. Drei Sitzecken hat der passionierte Hobbygärtner in den vergangenen Monaten neu gestaltet. Eine davon liegt etwas höher und ist über kunstvolle Treppenstufen zu erreichen. Eine andere ist umgeben von dicken Holzpflöcken. Die dritte hat ein spitzes Dach aus Fleece, den Bellersen in Zement eingetaucht hat. Es erinnert ein wenig an ein Tipi-Zelt.

Die Wegweiser sollen eindeutiger werden.

Andere Winkel des Gartens sind eindeutig asiatisch angehaucht, zum Beispiel der Bereich für die Trauungen. Im vergangenen Jahr gaben sich im Garten Bellersen neun Paare das Ja-Wort. Für dieses Jahr sind bislang vier Trauungen angemeldet.

Pflegen muss ich den Garten sowieso, egal wie viele Besucher kommen dürfen.

Heinrich Bellersen

Wegweiser kennzeichnen einen Rundgang durch den Garten. Sie sind so kreativ gestaltet, dass Besucher sie manchmal „nur“ als Skulptur betrachten und vom Weg abkommen. Normalerweise nicht weiter tragisch, doch in Coronazeiten soll sich niemand entgegenkommen. Deswegen schafft Heinrich Bellersen jetzt mit zusätzlichen kleinen Holzpfeilen mehr Klarheit.

Eine weitere Maßnahme, um Begegnungsverkehr im Garten zu vermeiden: Der bisherige Eingang am Mörsener Kirchweg wird zum Ausgang. Direkt daneben ist ein Metalltor, über das die Besucher in diesem Jahr das Areal betreten können.

Das Gärtnern, die Pflasterarbeiten, die stimmungsvolle Beleuchtung zwischen den Pflanzen, all das übernimmt Bellersen selbst. Jeden Tag verbringt er aktuell im Garten. Oft wird er dabei begleitet von Schäferhund Jaro und Jack Russel Charly.

Während die beiden Vierbeiner umherwuseln, zeigt Bellersen auf eine Pflanze mit einigen braunen Blättern. „Die hat etwas gelitten, kommt aber wieder durch.“ Dann bleibt er vor einem Beet stehen, in dem ein bisschen Grün aus der Erde lugt. „Das wird wieder ein Traum werden dieses Jahr. Das sind 30 verschiedenfarbige Iris.“

Winterquartier: Bald können Agaven & Co. wieder nach draußen ziehen.

Normalerweise erfreuen sich über die warmen Monate um die 3000 Leute an den Pflanzen im Garten Bellersen. Alleine bei der italienischen Nacht waren es 700 bis 800. Vergangenes Jahr musste die Nacht coronabedingt ausfallen. „Dieses Jahr wird das wohl auch nichts “, meint Heinrich Bellersen. Ob im Sommer Busse mit größeren Gruppen anreisen dürfen, steht auch in den Sternen. Bellersen ist aber zuversichtlich, dass Besucher Gelegenheit bekommen werden, in kleinerem Rahmen unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen durch den Garten zu schlendern. Sie dürfen dann wieder Kuchen und Getränke mitbringen, um es sich in einer der Sitzecken gemütlich zu machen.

Von Katharina Schmidt

Winterharte Orchideen aus Belgien, geschützt durch eine Abdeckung.

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