Arbeiten wohl bis Ende Februar abgeschlossen

Neue Pumpen für den Schwimmpark in Twistringen

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Auch im Februar wird das Freibad-Pumpenhaus noch Baustelle sein. Im Vordergrund die Anschlüsse für die neuen Pumpen.

Twistringen - Der angerostete Schaltkasten hängt – noch – wie vor gut 45 Jahren. Aber nicht mehr lange. Daneben sind die alten Pumpen und Rohre des Twistringer Schwimmparks bereits ausgebaut worden und liegen vor dem Pumpenhaus. Seit Wochenbeginn läuft die Erneuerung der Freibadtechnik. „Bis Ende Februar möchten wir die Maßnahme abschließen“, hofft Erster Stadtrat Harm-Dirk Hüppe.

Rund 300 .000 Euro investiert die Stadt Twistringen in die Sanierung. Mit der Elektrik ist die Wildeshauser Firma Hermes beauftragt, das Twistringer Unternehmen Funke kümmert sich um die Heizungsanlage, und die Fachfirma ProAqua aus Bremen erneuert die Pumpenanlage. „Wir werden die Pumpen austauschen, um sie in Zukunft besser steuern zu können“, erläutert der Erste Stadtrat. Außerdem werde das Heizsystem umgestellt. Beispielsweise werde im Rahmen dieser Maßnahme die Warmwasserzufuhr im Duschbereich angepasst.

Gespeist wird der Schwimmpark seit einigen Jahren mit der Biowärme von Gemüse Meyer. Das Familienunternehmen aus Binghausen zählt zu den größten Unterstützern des Schwimmparks.

Die ausgebauten Pumpen und Rohre, die Schwimmmeister Manfred Lauterbach zeigt, sind Jahrzehnte alt.

Der Freibad-Förderkreis muss sich diesmal nicht finanziell beteiligen. Nach Angaben von Harm-Dirk Hüppe hatte der Förderverein bereits 2019 mithilfe von Sponsoren den Umkleidebereich modernisieren lassen. Die Stadt werde bei der laufenden Baumaßnahme in Teilgewerken, etwa zur Energieeinsparung, durch Landesfördermittel unterstützt.

Stadt und Schwimmbad-Team rechnen bis Ende Februar mit dem Abschluss der Sanierung, um die Vorarbeiten für die neue Badesaison zu starten.

Zuvor müssen die beiden großen Baustellen – Heizung und Wasseraufbereitung – abgearbeitet sein. Dann sollen die bisher mangelhafte Überwachung der Wasserqualität, der hohe Energieverbrauch, der personalaufwendige Betrieb und der zu geringe Druck in den Duschen der Vergangenheit angehören. Der Entscheidung zur Sanierung war ein Konzept durch das von der Stadt beauftragte Ingenieurbüro Ineg aus Bad Iburg vorausgegangen.

Fachmann Stephan Heidtmann hatte die Anlage im Pumpenhaus, die zum Teil noch von 1974 stammt, nur noch als „Technikhaufen“ bezeichnet. Der sei zwar immer saniert worden, um über die Runden zu kommen. Es sei, so Heidtmann damals, aber nie konzeptionell vorgegangen worden.

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