Investorenmodell in Vorbereitung

Nachgefragt bei Bürgermeister Jens Bley: Neue Kita kommt erst 2021

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Twistringen braucht dringend eine neue Kita

Twistringen - Die Stadt Twistringen braucht dringend eine neue Kita mit Krippengruppe. Der Standort ist an schon an der Werner-von-Siemens-Straße gefunden, ebenfalls ein Betreiber: der evangelisch-lutherische Kita-Verband Syke-Hoya. Im Sommer 2020 sollte der Betrieb starten. Daraus wird nichts. Wir haben Bürgermeister Jens Bley nach den Gründen gefragt.

Herr Bley, im Ratsfachausschuss diese Woche hat die Verwaltung auf Nachfrage eines Zuhörers erklärt, dass der neue Kindergarten 2020 noch nicht gebaut wird. Woran liegt das?

Bürgermeister Jens Bley

Den neuen Kindergarten wollen wir in Form eines Investorenmodells bauen. Wir sind gerade dabei, die kompletten Ausschreibungen und Vergaben vorzubereiten.

Im Ausschuss hatte man den Eindruck, dass sich durch die Standortverlegung der Kita westlich der B 51 und die Aufstellung eines zweiten B-Plans vor dem Krümpel auch der Bau der Kita verzögert. Ihr Erster Stadtrat Harm-Dirk Hüppe sprach davon, dass dies aus planungsrechtlichen Gründen noch mindestens ein Jahr dauern werde. Wie wollen Sie im Sommer 2020 die zusätzlichen Kinder unterbringen – gibt es eine Alternative?

Diesen neuen Kindergarten benötigen wir natürlich im Innenstadtgebiet. Der soll aber auch gleichzeitig unsere bisherigen Kindertagesstätten ein bisschen entlasten. Dort haben wir schon Verhältnisse vorgefunden, die nicht mehr gut sind. Das steckt natürlich auch dahinter. Zurzeit ist es doch so, dass wir die Kinder untergebracht haben und unterbringen können. Diese Alternative haben wir. Mit dem Bau des neuen Kindergartens wird dann zu einem Teil eine Entlastung erreicht und der weitere Bedarf berücksichtigt, und zum Dritten ist gegebenenfalls noch vorgesehen, dass örtliche Betriebe für ihre Beschäftigten aus anderen Gemeinden Kindergartenplätze buchen können im Rahmen freier Kapazitäten.

Können Sie sagen, wie viele Kinder im nächsten Jahr betroffen sind, die alternativ untergebracht werden müssen, bis die neue Kita steht?

Nein, das können wir heute noch gar nicht sagen.

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