Filialen bleiben erhalten

Regionalforum der Volksbank Vechta: Die Nähe bleibt – das Digitale kommt dazu

Nein: VoBa-Vorstand Dr. Martin Kühling geht nicht zum NDR. Das Sender-Logo verwendete er in seinem Vortrag beim Regionalforum in Twistringen zur Illustration der drei wichtigsten Themen, mit denen sich seine Bank derzeit beschäftigt: Niedrigzins, Digitalisierung und Regulatorik. - Foto: Volksbank

Twistringen - Von Michael Walter. „Die Nähe bleibt!“ – Das ist die wichtigste Botschaft, die der Vorstand der Volksbank Vechta am Mittwoch Abend seinen Mitgliedern auf dem Regionalforum im Twistringer Gymnasium zu überbringen hatte. Soll heißen: Es gibt derzeit keine Pläne, eine der aktuell zehn Geschäftsstellen zu schließen. Auch nicht die in Twistringen.

Das wäre auch nur schwer zu vermiteln: Twistringen stellt im Gesamtbereich der Volksbank Vechta etwa ein Viertel der Kunden und etwa ein Fünftel der Einlagen.

Die Nähe bleibt also. „Digital kommt hinzu“, geht die Botschaft weiter. Von den insgesamt rund 38 000 Konten der Volksbank sind mittlerweile 21 000 onlinefähig. Nach Privat- und Geschäftskonten lasse sich diese Zahl allerdings nicht näher differenzieren, hieß es gestern auf Nachfrage.

Bei seinem Vortrag über aktuelle Themen im Bankenumfeld griff Vorstand Dr. Martin Kühling zur Illustration auf das Sender-Logo des NDR zurück. Bei ihm stand es für die Schlagworte Niedrigzins, Digitalisierung und Regulatorik. Sein Vorstandskollege Herbert Hermes brachte anschließend das ZDF ins Spiel. Was bei ihm „Zahlen, Daten, Fakten“ heißen sollte.

Dich wichtigsten: 1,07 Miliarden Euro beträgt die aktuelle Bilanzssumme. 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Aktiva stehen 798 Millionen Euro in Form von Kundenkrediten. Das entspricht 75 Prozent der Bilanzssumme. Bei den Passiva sind es 756 Millionen Euro an Kundeneinlagen. Das sind 71 Prozent der Bilanzsumme. Zum Vergleich zog Hermes die Bilanz einer namentlich nicht genannten deutschen Großbank heran. Dort machen Kundenkredite und Kundeneinlagen nur 25 und 35 Prozent der Bilanzsumme aus. „Das Geld, das wir in der Region reinholen, geben wir auch in der Region wieder aus“, macht Volksbank-Sprecherin Maria Waschinski den entscheidenden Unterschied deutlich. „Das fördert die Wirtschaft am Ort ebenso wie die Privatkunden.“

Sparbuch steht hoch in der Gunst

Trotz der andauernden Niedrigstzinsphase steht bei den Twistringer Volksbank-Kunden das gute alte Sparbuch weiterhin hoch in der Gunst. Die konventionellen Spareinlagen sind im vergangenen Jahr um gut zehn Prozent gewachsen und machen ein gutes Drittel der gesamten Kundeneinlagen aus.

Die Volksbank empfiehlt ihren Privatkunden inzwischen, ein paar Wertpapiere „beizumischen“. Maria Waschinski: „Selbst auf die risikoarmen Anlagen bekommt man immer noch mehr als aufs Sparbuch.“

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