Badtechnik soll saniert werden

Bislang rund 46.000 Schwimmpark-Gäste in Twistringen

+
Präsentieren die neuen Schließfächer im Schwimmpark (v.l.): Monika Höfler, Christoph Spatz, Sigrid Hasselmann (TV Heiligenloh) und Peter Dünzelmann.

Twistringen - Von Theo Wilke. Die ziemlich verregneten Sommerferien haben geschadet: Gut drei Wochen vor Saisonende haben rund 46.000 Badegäste den Twistringer Schwimmpark besucht. Erfreulich: 112 neue Schließfächer sind seit einer Woche installiert, können auch von Motorradfahrern und Fahrradhelmträgern genutzt werden.

Begeisterung geht anders, wenn Betriebsleiterin Monika Höfler, Förderkreis-Vorsitzender Peter Dünzelmann und der städtische Hochbauingenieur Christoph Spatz sich äußern. Zufrieden sind sie, aber es hätte besser laufen können. Das Wetter hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und dennoch ist Dünzelmann optimistisch, dass auch in diesem Jahr noch der 50.000. Badegast bis zum 15. September geehrt wird. „Wenn es noch einige schöne Tage gibt“, fügt Spatz hinzu.

Jahrzehntealte Schließfächer entsorgt

Die Jahrzehnte alten blechernen Schließ- und Wertfächer hat die Stadt entsorgt. Vorher sicherte Monika Höfler noch Wertsachen aus einigen Behältnissen, etwa Schwimmflossen und eine Taucherbrille. Rund 33.000 Euro haben die neuen Fächer gekostet, davon die Hälfte trägt der Freibad-Förderkreis, der auch hier wieder zahlreiche Spenden aus der Bevölkerung erhalten hat. Christoph Spatz: „Wir haben jetzt auch 16 Helmfächer für Motorradfahrer, 16 Wertfächer, beispielsweise für Geldbörsen und Brillen.“ Das Gros machen Familien- und Einzelfächer aus, die auch Platz lassen für Fahrradhelme und Ähnliches.

Neu: Durchschreitebecken und Badetuchhalter.

Das freut auch Sigrid Hasselmann vom TV Heiligenloh, die die ganze Woche über gemeinsam mit Bärbel Diedrichs Aqua-Jogging und Aqua-Gymnastik im Schwimmpark anbietet. Durchschnittlich 25 Aktive zählt die Gruppe täglich.

Die nächsten Projekte warten schon

Betriebsleiterin und Schwimmmeisterin Höfler hat weitere Neuerungen auf ihrem Zettel: Hochwertige Kleider- beziehungsweise Badetuchständer an den Wasserbecken, außerdem die sanierten Durchschreitebecken mit neuen Handläufen.

„Wir sind im Moment auf einem guten Stand“, sagt Peter Dünzelmann, räumt aber gleichzeitig ein, dass die nächsten Projekte schon warten. Auch Monika Höfler drängt auf die Modernisierung der Einzelumkleidekabinen. Noch wichtiger sei die Erneuerung der Freibadtechnik nach Saisonende, anschließend die Pumpenregelung und Wasseraufbereitung, heißt es. Teilweise müssen Elektroleitungen ersetzt werden. „Die Technik ist etwa 45 Jahre alt“, so Höfler.

Spendenwilligkeit nach familiären Ereignissen habe zugenommen

In dieser Saison kamen im Durchschnitt 500 Besucher pro Tag, insgesamt bislang rund 46.000 – Aktivitäten der Schulen nicht eingerechnet. Höfler: „Wir haben vielleicht fünf Tage seit dem 6. Mai gehabt, an denen jeweils mehr als 1000 Gäste gezählt wurden.“

Der Förderkreis wird diese Themen am Montag, 4. September, bei der Jahresversammlung (ab 19  Uhr im Schwimmpark) besprechen. Dünzelmann ist überzeugt: „Wir hatten ein gutes Spendenaufkommen für die Schließfächer.“ Dass Twistringer nach familiären Ereignissen Geld spenden, habe zugenommen. Der Förderkreis hofft weiterhin auch auf private Unterstützer.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Amri-Ausschuss in NRW nimmt Rolle von V-Mann ins Visier

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Fahrgeschäfte, Buden, Zelte: Das gefällt den Besuchern am besten 

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Das sind die zehn reichsten Menschen der Welt

Werder-Ankunft in Köln

Werder-Ankunft in Köln

Meistgelesene Artikel

„Sperrung könnte auch länger dauern“

„Sperrung könnte auch länger dauern“

Intercity beschossen? Zug stoppt im Bahnhof Diepholz

Intercity beschossen? Zug stoppt im Bahnhof Diepholz

Ersatzhaltestelle wird aufgehoben

Ersatzhaltestelle wird aufgehoben

Wenn das Leben zum quälenden Rätsel wird

Wenn das Leben zum quälenden Rätsel wird

Kommentare