Anbau an Twistringer St.-Marien-Kita soll im August bezugsfertig sein

Mehr Raum für die Krippe

Der Bau der neuen Räume an der Krippe St. Marien kommt gut voran. Später wird das Wohnhaus, Annen-Straße 1 (rechts)., abgerissen, um das Außengelände zu erweitern. 
Foto: Theo Wilke
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Der Bau der neuen Räume an der Krippe St. Marien kommt gut voran. Später wird das Wohnhaus, Annen-Straße 1 (rechts)., abgerissen, um das Außengelände zu erweitern. Foto: Theo Wilke

Twistringen – Ziemlich weit fortgeschritten ist der Anbau an der Krippe St. Marien in katholischer Trägerschaft an der Annen-Straße in Twistringen. Die Stadtverwaltung hofft, dass der Betrieb in den neuen Räumen zu Beginn des Kindergartenjahres im August starten kann. Die gesamten Baukosten, inklusive des anschließenden Umbaus im Gebäudebestand belaufen sich auf rund 435 000 Euro.

„Der Rohbau ist fertig, die Fenster sind eingebaut. Diese Woche folgen die Innenputz-Arbeiten“, erklärt Christoph Spatz vom Fachbereich Bau und Ordnung im Rathaus. Es sei aber nicht entscheidend, ob der Anbau mit Beginn des Kita-Jahres fertig werde. Denn es handele sich nicht um einen Gruppenraum. Im neuen Gebäude werden Essraum und Mitarbeiterbereich mit kleiner Teeküche untergebracht. Und was bisher gefehlt hat: Die Krippe bekommt auch einen Abstellraum mit einem großen Einbauschrank.

Die Gestaltung des Außengeländes mit neuem Parkplatz und Fahrradständern ist für Ende dieses Jahres oder Anfang 2021 vorgesehen, so Christoph Spatz weiter.

Der zweite Bauabschnitt betrifft anschließend den Umbau der bisherigen Küche. Sie wird vergrößert und der vorhandene Essraum umgestaltet. „Wir ändern die Strukturen. Da werden auch Wände rausgenommen“, erläutert der städtische Bautechniker. Dazu werde man den alten Bereich für den laufenden Krippenbetrieb sperren, wenn der Anbau bezugsfertig sei.

Für den geplanten Abriss des Hauses Annen-Straße 1 gibt es laut Verwaltung noch keinen Termin. Geplant war der Abbruch zunächst bis Jahresende. Die Maßnahme wird nun aber im Zuge der Gestaltung des Außengeländes umgesetzt.

Wer sich erinnert: Die Küche der Kita und Krippe St.  Marien an der Steller Straße ist längst zu klein. Anfangs sollten rund 40 Mittagessen angeboten werden, bevor Corona für die Schließung sorgte, waren es täglich sogar etwa 70. „Dieser Zustand ist auch für das Personal belastend, und die Küche sollte erweitert und aufgerüstet werden. Letztlich auch, um die steigende Nachfrage nach Mittagessen bedienen zu können“, hat Fachbereichsleiterin Anke Raven im Rathaus das Problem bereits vor mehr als einem Jahr beschrieben. Außerdem ist der Mitarbeiterraum viel zu klein.

Über die Lösung freuen sich nun alle Beteiligten. Die Stadt Twistringen hat in den vergangenen Jahren eine stark ansteigende Nachfrage nach Betreuungsplätzen erlebt. Diese Entwicklung führte in der Kindertagesstätte und Krippe St. Marien dazu, dass weitere Plätze geschaffen wurden. Die Konsequenz: mehr zu betreuende Kinder und die Aufstockung des Personals.

Von Theo Wilke

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