Medienplan noch in Arbeit

Stadt Twistringen investiert kommendes Jahr in Kitas, Krippen, Schulen und Seniorenarbeit

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Die Stadt Twistringen investiert kommendes Jahr in Kitas, Krippen, Schulen und Seniorenarbeit.

Im Rahmen des bundesweiten Digitalpakts stehen für die Twistringer Schulen für das kommende Jahr insgesamt 60 000 Euro als durchlaufender Posten im Stadthaushalt. Die Schulen sollen mit Pads und Rechnern aufgerüstet werden.

Twistringen - Auf Nachfrage erklärt Erster Stadtrat Harm-Dirk Hüppe aber, dass noch nichts angeschafft werden kann. Bevor die Mittel fließen, etwa 30 000 Euro für die Computer-Hardware, etwa für Tablets, müsse ein Medienentwicklungs- und Bildungsplan vorliegen. Und diesen Plan erarbeite die Stadtverwaltung zurzeit noch als komunaler Schulträger in Zusammenarbeit mit der Kreisbehörde.

Der Stadthaushalt 2020 wird nicht mehr vor Weihnachten verabschiedet. Bürgermeister Jens Bley erklärte im Bildungsausschuss, dass aufgrund der Erkrankung des Kämmerers der Etat erst im Februar beschlossen werde.

Das bislang geschnürte Gesamtpaket enthält beispielsweise auch den finanziellen Brocken „Erweiterung der Kita St. Marien“ an der Steller Straße. Träger der Einrichtung ist die katholische Kirchengemeinde. Die Gesamtkosten des Um- und Anbaus belaufen sich auf rund 454 000 Euro.

Der Bildungsausschuss unter dem Vorsitz von Jürgen Schulze (Die Grünen) ist sich auch über weitere Etatansätze einig: Die Twistringer Tafel bekommt 6000 Euro.

Aufwendungen von 40 000 und Erträge von 50 000 Euro für die Senioren-Gesellschafter werden über das Servicebüro im Rathaus verbucht. Im Stellenplan erhöht sich die Wochenarbeitszeit für den Bereich Senioren um 25  Stunden.

Zu den Tageseinrichtungen für Kinder: Zusätzlich rund 320 000 Euro sind bei den Betriebskostenzuschüssen an die freien Träger der Kindertagesstätten vorgesehen. Der Grund: allgemeine Kostensteigerungen für Personal und Sachkosten.

Zum Investitionsprogramm: 19 200 Euro werden veranschlagt für das Gymnasium, weil die Biologie-Ausstattung erweitert wird. Inzwischen ist auch im Fach Biologie eine experimentelle Abiturprüfung zugelassen. Nach Rücksprache mit der Schulleitung trägt die Schulstiftung die Hälfte der Kosten. Bei der Einführung des Unterrichtsfachs Informatik ist seinerzeit eine Grundausstattung angeschafft worden. „Die Erfahrungen aus den letzten zwei Jahren haben aber gezeigt, dass nicht alle Geräte – für einen Informatik-Leistungskurs erforderlich – vorhanden sind“, hieß es im Fachausschuss. Nötig sind jetzt noch rund 4 700 Euro.

Außerdem müssen im Zuge der Umstellung auf G 9 (Abitur nach 13 Jahren) ab August 2020 drei Wochenstunden mehr fürs Sekretariat berücksichtigt werden.

Für die Ausstattung des Erweiterungsbaus der Grundschule am Markt investiert die Stadt 157 600 Euro.

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