Rund 400 Fahrräder am Gymnasium kontrolliert / ADFC, Polizei und Schule zufrieden

Mangelhafte Bremsen – defektes Licht

Fahrradkontrolle am Twistringer Gymnasium durch den ADFC und die Polizei. - Foto: Wilke

Twistringen - Von Theo Wilke. Häufiger ist das Rücklicht defekt, auch die Klingel am Lenker. Oder die Bremsen müssten mal in Ordnung gebracht werden. „Meine Vorderbremse funktiioniert nicht richtig. Sonst alles gut“, sagt Johanna Gerkens. Die Achtklässlerin am Twistringer Gymnasium ist erleichtert. Aktive des Allgemeinen Deustchen Fahrrad-Clubs (ADFC) aus Twistringen entdecken keine weiteren Mängel.

Am Dienstag sind in einer Gemeinschaftsaktion mit der Schulleitung und der Polizei rund 400 Fahrräder von Schülern des fünften bis elften Jahrgangs überprüft worden. Die meisten Drahtesel waren in Ordnung. Auch Elisabeth Borchers findet diese Kontrolle okay. Bei ihr sind Hand- und Fußbremse nicht ganz in Ordnung. Die 14-Jährige nutzt ihr Rad für die Fahrten zur Schule und in der Freizeitndeskreis. Sie wohnt ein paar Straßen entfrernt vom Gymnasium. Johanna Gerkens, Elisabeth Borchers und andere Jugendliche müssen kleinere Mängel innerhalb von 14 Tagen abstellen. Der ADFC gibt die Liste an die jeweiligen Klassenlehrer weiter, damit diese nach der Frist kontrollieren, ob die Auflagen erfüllt worden sind. Dann soll auch die für diese Woche geplante Codieraktion nachgeholt werden.

„In zwei Fällen haben wir schwerere Mängel festgestellt, die geben wir an die Polizei weiter“, erklären Paul Wiese und Rudolf Göbber für den Twistringer ADFC. Unterstützt werden sie von Heinz Derix, Egon Kunst, Anna Kuhlmann, Günter Gevers und Martin Lütjen. Vor Ort sind auch die Polizeioberkommissare Reinhrd Imken und Peter Bode.

Den ADFC-Mitgliedern fällt auf, dass die Fahrräder der jüngeren Gymnasiasten verkehrstauglicher sind als die der älteren Jahrgänge. Im Vorfeld ist die Aktion von Schulleiter Peter Schwarze begrüßt worden. Schließlich wolle man die Verkehrssicherheit für die Schüler verbessern. Martin Lütjen, der ehemaliger Schulleiter, angesichts der insgesamt rund 700 Jugendlichen am Twistringer Gymnasium: „Im Sommer fahren mehr als die Hälfte mit dem Rad.“ Auch weil man dann schneller bei der Schule sei als mit dem Bus. Manche fahren dann auch lieber in Gruppen – aus Ehrenburg, Marhorst oder auch aus der Bassumer Richtung zum Gymnasium.

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