Reinhard Börger zeigt Aquarelle in der Galerie

„Malen ist Freude – und ich mag Farben“

Die Heiligenloher Kirche als Aquarell: Reinhard Börger aus Barnstorf mit Galeristin Hella Veting. - Foto: Wilke

Heiligenloh - Von Theo Wilke. „Malen ist Freude. Und ich mag Farben. Ich hab’ schon immer gemalt, auch in der Schule“, erzählt Reinhard Börger. Gerade bereitet der Barnstorfer seine erste Ausstellung mit insgesamt 39 Bildern in der Galerie Heiligenloh (Hof Veting) an der Alten Dorfstraße vor. Offiziell eröffnet wird sie unter dem Motto „Buntes Leben“ am morgigen Freitag um 19 Uhr. Die passende Musik bieten Brigitte Sackmaier (Saxophon) und Jan Phillip Kock (Piano).

Für die nächsten drei Wochenenden (21./22. und 28./29. Mai sowie 4./5. Juni) jeweils von 14 bis 18 Uhr stellt Galeristin Hella Veting Reinhard Börger ihren Raum zur Verfügung. Ganz wichtig ist ihr an die Adresse der Besucher: „Lassen Sie sich nicht von der Straßenbaustelle abschrecken. Sie haben wie Anlieger freie Fahrt bis zur Galerie.“

Barnstorfer hat sich alles selbst beigebracht

Währenddessen hängt der Künstler weitere Bilder auf, etwa ein Fachwerk aus Wedehorn in leuchtenden Aqarellfarben auf grundierter Leinwand oder die Heiligenloher Kirche. „Ich bin seit 1979 Autodidakt. Ich habe mir alles selbst beigebracht“, betont der 1952 in Steinfeld geborene und in Vechta aufgewachsene Börger. Nach der Realschule ließ er sich zum Vermessungstechniker ausbilden, absolvierte seine Bundeswehrzeit und war 39 Jahre bis zur Rente in einem Vermessungsbüro in Barnstorf beschäftigt.

Seit 1985 ist der Hobbymaler an verschiedenen Einzel- und Gemeinschafttsausstellungen beteiligt, seit 1996 gestaltet der gläubige Börger stets in den Sommerferien Aquarelltage für den Dekanatsbereich Twistringen. Auf die Idee hat ihn der frühere Twistringer Pfarrer Friedhelm Fuest gebracht. Börger organisiert Kunstreisen. Seit zwei Jahren malt der Barnstorfer auch mit Menschen mit Behinderungen in Vechta. Seit 20 Jahren wirkt Börger ehrenamtlich in Kirche und Kommunalpolitik.

Über Ehefrau Paula, die Bilder rahmt und auch malt, aber „eher nicht gegenständlich“, so der heute 64-Jährige, sei der Kontakt zu Hella Veting in Heiligenloh zustande gekommen.

Reinhard Börger mag vor allem Landschaften und Architektur als Motive. „Als Vorlagen benutze ich auch eigene Fotos oder Zeitungsausschnitte.“ Menschen malt er nicht so gern. Wegen der Proportionen, meint er. Und doch hat er einige Bilder dabei. Dies wird er den Ausstellungsbesuchern gerne erklären. Seine Bilder zeigen auch die Toscana, einen Krämerladen, Katzen und Pferderennen.

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