Freie Demokraten berichten bei Entenessen des Kreisverbands über Arbeit in Hannover und Berlin

Liberale wollen Wahlergebnisse nutzen

Dr. Marco Genthe (r.) ehrt die langjährigen Mitglieder (v.l.) Cornelia Hedemann, Johannes Huljus (im Namen seiner Frau Marlies), Erich Riekers und Arno Müller. Käthe Uhland (2.v.r.) erhält als Dank für die Organisation des Entenessens einen Blumenstrauß. - Foto: FDP

Twistringen - Von Anika Bokelmann. „Eine aufregende Zeit liegt hinter uns. Nach zwei Wahlen können wir nun aufatmen“, sagte Dr. Marco Genthe wohl im Sinne aller FDP-Mitglieder im Landkreis Diepholz, die am Freitagabend zum traditionellen Entenessen im Twistringer Hotel Zur Börse zusammengekommen waren. „Wir haben mit den Ergebnissen eine Riesenchance erhalten und werden diese nun nutzen“, unterstrich Gastredner Jens Beeck als neues Bundestagsmitglied der Liberalen.

Der Kreisvorsitzende Genthe begrüßte zu der alljährlichen Veranstaltung neben Beeck auch den Landtagsabgeordneten Jörg Bode, den Bundestagsabgeordneten Matthias Seestern-Pauly, Fraktionschef Rolf Husmann, den ehemaligen Syker Bürgermeister Dr. Harald Behrens sowie den Ehrenvorsitzenden Hans-Werner Schwarz. Genthe berichtete, dass der Kreisverband bei der Wahl über dem niedersächsischen Durchschnitt gelegen habe. „Wir haben gute Kandidaten ins Rennen geschickt“, sagte er und bedankte sich für den Einsatz der Politiker. „Jetzt gilt es, die gute Ausgangsbasis zu nutzen.“

Tauschten sich über die aktuellen politischen Entwicklungen aus: (v.l.) Jens Beeck, Dr. Marco Genthe, Jörg Bode, Kreisverbands-Geschäftsführer Reinhard Kawemeyer und Matthias Seestern- Pauly. - Foto: Bokelmann

Anschließend berichteten die Gäste über die aktuelle Situation in Land- und Bundestag. Jens Beeck und Matthias Seestern-Pauly haben mit dem Einzug in den Bundestag Neuland betreten. „Ein Drittel der Abgeordneten ist neu. Wir müssen uns an vieles gewöhnen“, gab Beeck seine Eindrücke aus der Hauptstadt weiter und nannte beispielhaft den Verwaltungsaufwand zur Einrichtung des Büros. Mit Blick auf den umfangreichen Vorlauf merkte Beeck an: „Die Wahlperiode sollte um ein Jahr verlängert werden.“ In den Sondierungsgesprächen stehen nach Beecks Darstellung derzeit noch viele Aspekte zur Diskussion. In Sachen Solidaritätszuschlag, Klimaziele und Bildung gebe es zwar einen Konsens mit anderen Parteien, „wir streiten aber noch über den Weg zu den gemeinsamen politischen Zielen“. Für die Konkretisierungen müsse man sich Zeit nehmen.

Dass die Liberalen nicht nur auf Bundesebene, sondern auch im Landtag in Hannover hinter ihren im Wahlkampf benannten Inhalten stehen, machte Jörg Bode deutlich. „Auch in einem Parlament ohne Regierungsbeteiligung müssen wir für unsere Ziele einstehen und können Beschlüsse durchsetzen“, so Bode vor den rund 60 Zuhörern im Saal des Twistringer Hotels. Eine wichtige Aufgabe der Liberalen ist ihm zufolge, „darauf zu achten, dass die Koalition verantwortungsbewusst mit ihrer Mehrheit umgeht“. Als Messkriterien zählte Bode die Entwicklung in Sachen Bildungspolitik, Integration und Digitalisierung auf. „Wir sind der Stachel im Fleisch der Koalition“, fasste er zusammen.

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