Letzter Auftritt von SpitFire und Dead Trash Bin

„Schade, dass der Kaktus schließt“

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Die Band SpitFire (hinten sitzend) mit ihrem Fanclub „Army“. Sie folgen der Band zu allen Konzerten im Norden.

Twistringen - Von Ilka Rickers. SpitFire und Dead Trash Bin haben am Freitagabend für ein ausverkauftes Konzert in der Twistringer Kultkneipe Kaktus gesorgt. Zum letzten Mal spielten die Jungs auf Einladung von der Betreiber Maik Theißen, Heiko Huntemann und Markus Benesch. Zum Jahresende werden sie ihre Kneipe schließen (wir berichteten).

„Durch die Warm-up-Party vom Reloadfestival 2012 haben wir SpitFire kennengelernt“, erzählte Heiko Huntemann. „Dann habe ich die Jungs einfach angeschrieben, ob sie hier bei uns spielen wollen.“ Es klappte. SpitFire kam bei den Fans gut an. Zum dritten Mal spielten sie am Wochenende mit Dead Trash Bin ihre rockigen Sounds im Kaktus. Das Konzert war lange ausverkauft. „Auch viele auswärtige Besucher sind gekommen“, freute sich Huntemann.

Zunächst rockten Lennart Jürgensen, Jonas Glücks und Silvano Vincenti von Dead Trash Bin, anschließend Dropkick, Nikk Nitro und Johnny von SpitFire. Mit dabei ihr Fanclub „Army“ aus Hamburg. „Sie folgen uns zu allen Auftritten im Norden“, strahlte Dropkick.

Damit alle Gäste die Bands sehen konnten, hatten die Kneipenbetreiber eine Kamera installiert und zeigten die Musiker auf Fernsehbildschirmen.

„Wir würden gerne zur Abschiedsparty am 30. Dezember kommen, doch leider haben wir einen Anreiseweg von 800 Kilometern. Schade, dass der Kaktus schließt, es wäre zur Tradition geworden, dass wir spielen“, meinte SpitFire-Sänger Dropkick. Mit seinen Bandkollegen lebt er in München. „Aber die Jungs von Dead Trash Bin wollen versuchen zu kommen“, sagte Heiko Huntemann. „Aber dann als Gäste.“

Auch er zeigte sich ein wenig geknickt: „Es ist super, in so kleinen Läden zu spielen. Das ist hier in Twistringen dann bald leider nicht mehr möglich.“ Worauf Maik Theißen erklärte: „Die Auflagen machen uns da leider einen Strich durch.“

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