Laternen aus Gold, Silber und Notenblättern

Tür zur kleinen Werkstatt am Bahnhof in Twistringen öffnet am Wochende

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Die Schwestern Renate Mießner und Brigitte Gjertsen laden am Wochenende zur Ausstellung in ihre Werkstatt ein. 

Twistringen - „Wir öffnen die Tür.“ Mit diesen Worten laden Brigitte Gjertsen und Renate Mießner am Wochenende wieder in die kleine Werkstatt an der Georgstraße in Twistringen ein. Dort zeigen die Schwestern kunstvolle Handarbeiten aus Floristik, Papier und Porzellan.

Die rustikale Atmosphäre der Werkstatt bildet seit Jahren den schönen und ungewöhnlichen Rahmen für diese Schau, bei der Liebhaberstücke im Mittelpunkt stehen. Mit ihren Kränzen aus allem, was die Natur im Herbst hergibt, hat sich Brigitte Gjertsen viele Freunde gemacht.

Dieses Mal schenkt sie vor allem alten Küchenutensilien neues Leben. Betagte Kuchenformen erhalten in ihren Arrangements eine neue Verwendung. Kombiniert mit Silberdraht, silberfarbenen Sternen und Zapfen entstehen ganz modern anmutende Kränze, jeder für sich ein Unikat, auch für die bevorstehende Adventszeit.

Da viele ihre Lieblingsmaterialien in diesem Jahr entweder direkt in der Natur verkümmert oder im großen Fundus den Appetit eines Mäuschens angeregt haben, hat sich Brigitte Gjertsen zu ganz neuen Kreationen inspirieren lassen.

Besonders beliebt bei ihren Besuchern sind vor allem auch die großen Arrangements aus Zapfen, Rinden, Moosen und Blütenständen kombiniert mit Dekostücken für Herbst, Winter und Weihnachtszeit.

Mit Kreativität ist die Familie gesegnet. Renate Mießner aus Bremen haben die Twistringer bereits mit Etageren aus einzelnen Geschirrteilen kennengelernt. Auch ihre Engel aus alten oder besonderen Büchern haben den Besuchern früherer Ausstellungen schon gut gefallen.

Mit Laternen bringt sie jetzt ganz neue Elemente mit in die Ausstellung ein. Dabei ist das Prinzip denkbar alt, jeder hat wohl schon eine solche Laterne im Kindergarten selbst oder mit Kindern gebastelt. Zum kunstvollen Objekt werden sie, weil Renate Mießner zum einen sehr genau und fein schneidet, zum anderen, weil sie ausschließlich ausgesuchte Papiere verwendet. Notenblätter zum Beispiel oder Motive aus alten Bilderbüchern.

Selbst einfarbiger Karton wird durch ihr Zutun zu einem Kunstobjekt: Sie schmückt die Laternen mit Silber- und Goldfarbe aus oder belebt den schlichten Untergrund mit Ausschnitten aus alten Büchern. Wenn man sie nicht selber bastelt, bekommt man Laternen wie diese nur selten zu Gesicht.

Die Ausstellung in der Werkstatt Am Bahnhof 6/Georgstraße ist am Samstag, 11. November, und Sonntag, 12. November, jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. 

aks

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