Nach drei Jahren eingeweiht

Was lange währt, wird eine Schießanlage

Kirsten Mucker wird von Horst (links) und Thomas Segelken in die neue elektronische Schießanlage eingewiesen - Foto Rickers

Natenstedt - Von Ilka Rickers. Nach drei Jahren wurde die elektronische Schießanlage im Dorfgemeinschaftshaus in Natenstedt endlich eingeweiht und ausprobiert. Horst Segelken, Vorsitzender des Schützenvereins, durfte den ersten Schuss abfeuern.

Der Schützenverein Natenstedt nahm 2012 an der Aktion „Gute Ideen zu guten Taten“ der Kreissparkasse Syke zu ihrem 150. Geburtstag teil. Vereine konnten im Internet Projekte vorstellen und mit Hilfe von Klicks für ihre Idee ein Preisgeld gewinnen. Der Schützenverein gewann und kaufte ein Jahr später zwei elektronische Schießanlagen. Er finanzierte die Anlage mit zusätzlichen 1.000 Euro Eigenleistung, da auch viele neue Kabel verlegt werden mussten. 

Der Grund für eine neue Schießanlage: „Unsere alte geht langsam kaputt“, sagt Segelken. Doch wurde nie der richtige Zeitpunkt gefunden, die Anlage richtig einzustellen und einzuweihen. Nun war es endlich soweit und der erste Schuss wurde abgegeben. „Den wollte ich natürlich selber machen“, sagt lachend der Vorsitzende. Der Schützenverein bekam eine Einweisung und kann nun die modernisierte Anlage nutzen. „Hier werden jetzt die Ringe elektronisch und mit Kommazahl auf einem Bildschirm angezeigt.“ Geschossen werde aber immer noch mit richtiger Munition. Nun könne man besser sehen und es sei interessanter.

Stellvertretend für die Kreissparkasse Syke kam Kirsten Mucker von der Twistringer Filiale zum Gratulieren vorbei. Sie bekam von Horst Segelken und seinem Sohn Thomas gleich eine Einweisung in die Funktionsweise der Schießanlage.

„Während des Pokalschießens soll in Zukunft weiterhin die alte Anlage benutzt werden, da die Bedingungen für alle gleich sein müssen“, erklärt Segelken das Regelwerk. Es existieren insgesamt vier Schießplätze im Dorfgemeinschaftshaus. Die beiden neuen elektronischen können wieder zum alten Modell umfunktioniert werden.

Für die Zukunft wünscht sich der Schützenverein auch diese beiden Anlagen noch zu modernisieren. „Doch dafür fehlen im Moment die finanziellen Mittel“, sagt Thomas Segelken.

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