Mitmachen erwünscht!

„Glücksgriff für die Stadt Twistringen“: Kurt gründet einen Verein

Die Kurtis zusammen mit dem Erstem Stadtrat Harm-Dirk Hüppe (l.) und Bürgermeister Jens Bley (r.). im Rathaus Twistringen
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Die Kurtis zusammen mit dem Erstem Stadtrat Harm-Dirk Hüppe (l.) und Bürgermeister Jens Bley (r.).

Twistringen bekommt einen neuen Verein. Die Gründungsversammlung ist am 22. September. Wer mitmachen will, ist herzlich willkommen.

Twistringen – Kurt hat sich wirklich gemacht. Für alle, die ihn nicht kennen: Bei Kurt handelt es sich um den Kulturkreis „Kultur und Unterhaltung Raum Twistringen“. Der hat sich vor rund drei Jahren gegründet und mittlerweile ein paar schöne Veranstaltungen auf die Beine gestellt – man denke zum Beispiel an das Konzert der Bluesband Könnnix vor etwa einem Jahr. Mit der Zeit haben sich die „Kurtis“ immer besser eingespielt. Nun sind sie bereit für den nächsten Schritt. Aus dem Kulturkreis soll ein Verein werden.

Der Termin für die Gründungsversammlung steht: Mittwoch, 22. September, um 19 Uhr in der Gastwirtschaft „Zur Penne“. Wer Lust und Zeit hat, kann gerne vorbeischauen. „Um unsere Visionen zu verwirklichen, benötigen wir Mitglieder, die uns in unterschiedlicher Weise unterstützten, sei es durch Mitgliedsbeiträge oder durch aktive Mithilfe“, sagt Sabine Nölker vom Kulturkreis.

Mehr als nur Veranstalter: Die Visionen des Twistringer Kulturkreises

Zu den Visionen zählt nicht nur, Veranstaltungen zu organisieren. „Wir sehen in der Vereinsgründung eine Chance, Menschen zusammenzubringen, Netzwerke aufzubauen und einander zu helfen und unterstützen“, erklärt Nölker. Die Kurtis können sich zum Beispiel vorstellen, anderen Vereinen als Kooperationspartner bei Veranstaltungen unter die Arme zu greifen. Auch schwebt ihnen vor, einen Veranstaltungskalender zu pflegen – unter anderem, um zu vermeiden, dass sich Events zeitlich überschneiden. Eine eigene Internetseite soll dabei helfen.

Bürgermeister Jens Bley freut sich über die geplante Vereinsgründung. Er bezeichnet Kurt als „Glücksgriff für die Stadt“. Die Gruppe leiste unglaublich viel für Twistringen.

Es ist angedacht, dass die Stadt nach der Vereinsgründung die Aufgabe an Kurt überträgt, städtische Kulturveranstaltungen durchzuführen. Im Gegenzug bekäme der Verein Geld.

Verein könnte Aufgaben der Stadt übernehmen

Beschlossene Sache ist das aber noch nicht. Es gab zwar ein entsprechendes Umlaufverfahren, sprich eine schriftliche Abstimmung unter den Ratsmitgliedern. Dabei hätten jedoch 80 Prozent sowohl dem Verfahren an sich als auch der Aufgabenübertragung zustimmen müsse. Das war nicht der Fall. Drei Ratsmitglieder gaben keine Rückmeldung, drei Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft waren dagegen, das Thema schriftlich abzuhandeln. Es kommt daher noch einmal in einer Präsenzsitzung auf den Tisch. Bley ist aber zuversichtlich. Die Signale aus der Politik seien positiv.

Der Anstoß für den Kulturkreis kam damals von Interims-Bürgermeister Horst Wiesch. Nach einer Findungsphase schweißte das Kindersommerfest vor zwei Jahren die Truppe so richtig zusammen. Erst all die stressigen Vorbereitungen, dann all die schönen Momente – das verbindet. Sowieso: „Man kriegt viel wieder“, erzählt Sandra Wehausen, die ebenfalls bei Kurt aktiv ist. Mal sind es nette Worte, mal Dankesmails, mal Erlebnisse, die den eigenen Horizont erweitern. Eine schöne Anekdote in diesem Zusammenhang: Eine Familie lernte Twistringen durch das Konzert der Sängerin Dona Rosa kennen – und war so begeistert, dass sie herzog.

Die nächsten Veranstaltungen sind in Planung, allen voran das Twuster Festiwäldchen am 4. September. Auch Kinder, Krimifans und Liebhaber französischer Chansons dürfen gespannt sein. Nun steht aber erst einmal die Vereinsgründung bevor. Der Mitgliedsbeitrag soll 36 Euro pro Jahr betragen.

Von Katharina Schmidt

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