Ein Kommentar zur B51-Sanierung

Schuss ins eigene Knie

Am späten Donnerstagabend haben die meisten Ratsmitglieder wohl aufgeatmet. Nicht nur, weil die Sitzung teilweise zum Abgewöhnen war und manchen offenbar schon das Wahlkampffieber gepackt hat.

Die große Mehrheit hat schließlich in Sachen Sanierung der B 51 die Richtung vorgegeben und die nach den Umständen sicher beste Kompromisslösung gefunden, die Twistringen jetzt braucht. Ich meine, es lässt sich nicht jeder Baum retten und nicht jeder Parkplatz erhalten. Bernhard Kunst (CDU) fordert zu Recht ein Umdenken. Und eine Null-Lösung ist keine Lösung auf Dauer. Wer das will, setzt Fußgänger und Radfahrer weiterhin vermeidbaren Gefahren aus.

Wenn Hermann Niederwestberg von den Bündnisgrünen den Ratsbeschluss als „Schuss ins Knie“ bezeichnet, dann hat er ihn sich selbst verpasst: Zu diesem Zeitpunkt konkrete Ausbaupläne und Kostenberechnungen zu verlangen, ist voll daneben. Die Stadt entscheidet nicht, wird aber beteiligt. Mehr geht nicht.

Lesen Sie auch:

- Der Bericht zur Sitzung: Mehrheit für Radfahrstreifen

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