Kommentar

Respekt,

Endlich herrscht Klarheit nach äußerst schwierigen Monaten – nicht nur für den seit Februar erkrankten Twistringer Bürgermeister Martin Schlake. Auch für Rat und Stadtverwaltung ist die Zeit der Ungewissheit vorbei. Da sind Aufatmen und Erleichterung auf beiden Seiten zu spüren.

Keine Frage: Dem Bürgermeister ist dieser Schritt enorm schwer gefallen, er hat lange den starken Willen gehabt und fest daran geglaubt, dass er eines Tages wieder ins Rathaus zurückkehrt. Leider hat sich sein Gesundheitszustand nicht weiter gebessert. Das mag für ihn, der vor vier Jahren hochmotiviert und mit Herzblut gestartet ist, enttäuschend sein. Dass der 54-Jährige nun – nach zwei schweren Krankheitsphasen – aber endlich die Reißleine zieht, dafür gebührt ihm Respekt.

Auch dafür, dass er sich für seine Gesundheit und für seine Familie entschieden hat.

Schließlich: Horst Wiesch hat Schlake seit Mai hervorragend vertreten und ist bereit, bis Mai weiter zu machen. Dass wird zu Recht von allen Seiten gelobt. Sich dies als Pensionär über so viele Monate anzutun, ist nicht selbstverständlich. Horst Wiesch ist ein Glücksfall für Twistringen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Fotostrecke: Groß trainiert mit Verband und Schiene an der Hand

Fotostrecke: Groß trainiert mit Verband und Schiene an der Hand

Erdogan setzt seine Offensive gegen Kurden fort

Erdogan setzt seine Offensive gegen Kurden fort

Studie: Jugend ist anfällig für populistische Argumente

Studie: Jugend ist anfällig für populistische Argumente

Google-Smartphone Pixel 4 setzt auf schlaue Kamera und Radar

Google-Smartphone Pixel 4 setzt auf schlaue Kamera und Radar

Meistgelesene Artikel

Dreijähriger verschwunden –Großeinsatz in Sulingen

Dreijähriger verschwunden –Großeinsatz in Sulingen

Landwirte zur Nitratbelastung: „Wir allein sind es nicht!“

Landwirte zur Nitratbelastung: „Wir allein sind es nicht!“

Action-Debüt mit sieben Jahren: Lembrucher spielt bei „Alarm für Cobra 11“ mit

Action-Debüt mit sieben Jahren: Lembrucher spielt bei „Alarm für Cobra 11“ mit

Lebensgefahr oder nicht? Im Zweifel lieber die Notruf-Nummer 112 wählen

Lebensgefahr oder nicht? Im Zweifel lieber die Notruf-Nummer 112 wählen

Kommentare