Schüler schwingen den Kochlöffel

Kochen mit den Landfrauen

Darline (vorne) und Flavia aus der Klasse 4a backen Muffins mit Blaubeeren. - Foto Wächter

Twistringen - Von Andree Wächter. Mit den vierten Klassen der Twistringer Grundschulen kochte der örtliche Landfrauenverein. Die Klasse 4a der GS Am Markt bereitete in der Schulküche eine Kraftsuppe, Gemüse-Bolognese mit Nudeln und Heidelbeer-Muffins zu. Dazu gab es einen Fitnessalat, Obst- und Gemüsespieße und zum Dessert Apfelwaffeln.

Bevor die Jungen und Mädchen ihre Schürzen umbanden, mussten sie Theorie büffeln. Das Wissen vermittelte Sabine Lahmeyer von den Landfrauen. Die Kinder lernten, dass Obst und Gemüse Vitamine enthalten. Diese sind wichtig für den Körper. „Einige Kinder wussten nicht, dass die Möhren unter der Erde wachsen“, sagte Lahmeyer. Viele Eltern hätten keinen Garten mehr – woher sollen es dann die Schüler wissen?

Um diese und weitere Wissenslücken zu schließen, kommen die Landfrauen in die Grundschulen. Seit 15 Jahren beteiligen sich die Kreisverbände der Grafschaften Hoya und Diepholz an der Aktion Kochen mit Kindern. Jeder Schüler erhielt auch ein Rezeptebuch übereicht. Neben den Kochanleitungen war es garniert mit Rätseln, Gedichten und Wissenwertem zu regionalem Obst und Gemüse. In einer Tabelle können die Viertklässler die Erntezeiten von Äpfeln, Birnen oder Blumenkohl ablesen.

Nach der Theorie durften die Kids endlich selbst ran. Aufgeteilt in Gruppen machten sich die 24 Nachwuchsköche ans Werk. Sie durften das Gemüse für die Kraftsuppe waschen, nach Rezeptangabe wiegen und zuschneiden. Im Anschluss kam es in einen Topf und wurde gekocht. Mit einem großen Kochlöffel rührten die Kinder um. Es duftete verführerisch.

An einem anderen Kochplatz bereiteten Darline und Flavia Heidelbeer-Krokant-Muffins zu. Den dickflüssigen Teig füllten sie mit Löffeln in die entsprechenden Formen. Das Blech schoben sie anschließend in den Backofen. Nach rund 25 Minuten waren die Teigteile fertig.

Den Abschluss bildete das gemeinsame Mittagessen. Da konnten die Schüler das Eigene, aber auch das Gekochte der anderen probieren. Und waren mit sich und dem Mahl rundum zufrieden.

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