Klänge von der Malottenherstellung nach Bayern / Bis zu 250 Gäste am Museumstag

Twistringer „MuseumSound“ im Radio

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Alle Hände voll zu tun hatten die Ehrenamtlichen im Strohmuseum nicht nur auf der Diele.

Twistringen - Von Sabine Nölker. Am Sonntag stellte sich das Twistringer Museum der Strohverarbeitung bei einer Radiosendung für den Internationalen Museumstag vor. Im Vorfeld war zur Aktion „MuseumSound“ aufgerufen worden. Das Strohmuseum beteiligte sich mit Klangbeispielen einer Maschine zur Malottenherstellung. Am Sonntagmorgen war der Vorsitzende Heinz Brinkmann in einem Live-Stream auf Sendung und warb sieben Minuten lang für das Museum und für Twistringen.

Punkt 11.30 Uhr klingelte am Kapellenweg das Telefon. Da meldete sich Sybille Greisinger vom 15-Live-Radio aus Bayern. Brinkmann erwies sich als Profi und beantwortete alle Fragen der Moderatorin, bevor er die Malottenmaschine in Gang setzte.

Doch anstatt sich nach dem Interview ausruhen zu können, standen auf einmal rund 70 Besucher vor Brinkmann, die spontan mit einem Bus aus Wittmund zur Besichtigung angereist waren.

„Wir sind begeistert von der heutigen Resonanz“, zogen Vereinsvorstand Helmut Beneke und Pressesprecher Ernst Brackmann kurz vor Ende des Museumstages ihr Resümee. „Alle Torten sind ausverkauft, wir mussten sogar noch Kuchen nachkaufen.“ Fünf an diesem Tag eingesetzte Ehrenamtliche hatten alle Hände voll zu tun. Denn neben der Bewirtung mit Kaffee und Kuchen stand der Verkauf von Strohprodukten an. Der Eingangsbereich wurde erst kürzlich mit Glasregalen und Ausstellern neu ausgestattet.

An der offenen angekündigten Führung mit Hermann Nölker am Nachmittag beteiligten sich viele Gäste. Den ganzen Tag über habe man so um die 200 bis 250 Besucher gehabt, freuten sich die Ehrenamtlichen.

Dank der vier Multimedia-Bildschirme mit sämtlichen Infos von der Strohverarbeitung, dem alten Twistringen sowie den Maschinen und dem Aufbau des Museums konnten sich die Besucher einen umfassenden Überblick verschaffen. Sie waren aus den angrenzenden Landkreisen und Bremen angereist.

„Dieses Museum muss man einfach einmal besichtigt haben“, schwärmte ein Gast aus Vechta. „Da kommen Erinnerungen an die gute alte Zeit zurück“. Außerdem hätten die Ehrenamtlichen hier eine hervorragende Arbeit geleistet. „Wir kommen bestimmt noch einmal wieder“, versprachen die Besucher aus Vechta.

Das Radio-Interview ist im Internet zu hören unter

youtube/hyuOdRefwGo

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